VanEck Semiconductor: 1,29 Billionen Dollar bis 2026
13.05.2026 - 20:56:59 | boerse-global.deInnerhalb eines Jahres hat sich der Kurs des VanEck Semiconductor UCITS ETF mehr als verdoppelt. Das ist kein Zufall— hinter der Rally steckt eine strukturelle Verschiebung im globalen Halbleitermarkt, die noch längst nicht abgeschlossen scheint.
Der ETF schloss zuletzt bei 87,24 Euro und liegt damit nur knapp unter seinem Allzeithoch von 89,24 Euro, das erst vor wenigen Tagen markiert wurde. Seit Jahresbeginn beträgt das Plus fast 59 Prozent, auf Zwölfmonatssicht sogar über 130 Prozent. Der RSI von 70,5 zeigt dabei an, dass der ETF technisch in überkauftem Terrain notiert— ein Signal, das kurzfristig zur Vorsicht mahnt.
KI-Infrastruktur als Wachstumsmotor
Der Treiber ist bekannt, aber die Dimension nimmt zu. Die globalen Halbleitererlöse sollen laut International Data Corporation (IDC) im Jahr 2026 erstmals die Marke von einer Billion Dollar überschreiten— mit einem prognostizierten Anstieg von 53 Prozent auf rund 1,29 Billionen Dollar. TSMC geht noch weiter und erwartet bis 2030 einen Markt von 1,5 Billionen Dollar.
Besonders das Speichersegment entwickelt sich zum Profiteur. DRAM-Erlöse könnten sich nahezu verdreifachen, getrieben von der Nachfrage nach Hochbandbreitenspeicher für KI-Rechenzentren. Hyperscaler erhöhen ihre Investitionsbudgets— und ziehen damit die gesamte Halbleiterwertschöpfungskette mit.
Starke Einzelwerte, breite Streuung
Der ETF bildet den MarketVector US Listed Semiconductor 10% Capped ESG Index ab und hält 25 Positionen. Die zehn größten Werte machen knapp 80 Prozent des Portfolios aus. Micron Technology und AMD führen mit Anteilen von rund 12 bzw. 11 Prozent, gefolgt von Intel, Broadcom, Nvidia, TSMC, ASML, Lam Research, Applied Materials und Texas Instruments.
Mehrere dieser Positionen liefern aktuell starke operative Signale. TSMC meldete im April einen Umsatzanstieg von 17,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, die kumulierten Erlöse seit Jahresbeginn kletterten um fast 30 Prozent. Intel profitiert von einer vorläufigen Vereinbarung zur Chip-Fertigung für Apple und wachsendem Optimismus rund um KI-Inferenz-Workloads, die prozessorlastig sind. Nvidia bleibt mit seinen Blackwell-Plattformen das Gravitationszentrum des KI-Chip-Markts.
Das verwaltete Vermögen des ETF liegt bei rund 7,4 Milliarden Dollar, die jährliche Gesamtkostenquote beträgt 0,35 Prozent. Trotz hoher Bewertungen bei einzelnen Titeln— gemessen an Kurs-Gewinn-Verhältnissen, die auf einen möglichen Zyklushöhepunkt hindeuten könnten— sehen Marktbeobachter den KI-Superzyklus erst in einer frühen Phase. Wer auf breite Halbleiterexposition setzt, bekommt mit diesem ETF einen konzentrierten, aber diversifizierten Zugang— zu einem Preis, der die Erwartungen bereits deutlich einpreist.
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