WGC-Umfrage: Viele Notenbanken wollen Goldreserven weiter aufstocken
17.06.2025 - 12:15:35 | dpa.deIn diesem Jahr wollen 43 Prozent der befragten Zentralbanken ihre GoldbestĂ€nde ausbauen, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Interessenverbands der Goldindustrie hervorgeht. Dies ist der höchste Wert, der seit EinfĂŒhrung der Umfrage vor acht Jahren registriert wurde. Wie der Interessenverband weiter mitteilte, will keiner der befragten Notenbanken die Goldreserven im laufenden Jahr reduzieren.
Im MĂ€rz lag das Gesamtvolumen der Goldreserven aller Notenbanken bei knapp 36.300 Tonnen, wie aus jĂŒngsten Daten auf der Internetseite des Interessenverbands hervorgeht.
An der Umfrage, die im Zeitraum vom 25. Februar bis 20. Mai stattgefunden hat, beteiligten sich laut des WGC 73 Notenbanken. WĂ€hrend die Goldreserven weiter steigen dĂŒrften, gehe fast drei Viertel der befragten Notenbanken davon aus, dass die weltweiten BestĂ€nde an US-Dollar in den nationalen Reserven in den kommenden fĂŒnf Jahren sinken werden.
Neben niedrigeren Leitzinsen in fĂŒhrenden Industrienationen zĂ€hlen die KĂ€ufe von Notenbanken zu den stĂ€rksten Preistreibern beim Gold. Zuletzt haben aber auch geopolitische Unsicherheiten und die aggressive Zollpolitik der US-Regierung die Investoren immer stĂ€rker in den als sicher eingeschĂ€tzten Anlagehafen getrieben. Vor diesem Hintergrund war der Goldpreis im April auf ein Rekordhoch bei 3.500 US-Dollar je Feinunze (etwa 31,1 Gramm) gestiegen. Zuletzt wurde das Edelmetall bei 3.384 Dollar gehandelt.
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