Vivoryon: Bargeld reicht bis Q4 2026
Veröffentlicht am: 29.04.2026 um 21:28 Uhr | Redaktion boerse-global.deVivoryon Therapeutics verschafft sich finanziellen Spielraum. Nach einem umsatzlosen GeschÀftsjahr 2025 reicht das Kapital nun voraussichtlich bis tief in das Jahr 2026 hinein. Parallel dazu untermauern neue Studiendaten die Ambitionen bei der Behandlung von Nierenerkrankungen.
Das abgelaufene GeschĂ€ftsjahr endete mit einem Nettoverlust von 8,9 Millionen Euro. Zum Stichtag Ende 2025 wies die Bilanz liquide Mittel von 5,6 Millionen Euro aus. Eine KapitalmaĂnahme hat die Situation inzwischen entspannt.
Durch eine Privatplatzierung sammelte das Unternehmen 5,1 Millionen Euro bei Bestands- und NeuaktionĂ€ren ein. Damit dĂŒrfte die Finanzierung des operativen Betriebs bis in das vierte Quartal 2026 gesichert sein.
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LĂ€ngerer Patentschutz fĂŒr Varoglutamstat
Operativ konzentriert sich Vivoryon auf den Wirkstoffkandidaten Varoglutamstat. Eine Meta-Analyse aus zwei Phase-2-Studien lieferte zuletzt positive Signale fĂŒr die Anwendung bei diabetischen Nierenerkrankungen. Indes stĂ€rkt ein neues US-Patent die Marktposition.
Die ExklusivitĂ€t fĂŒr den Wirkstoff ist damit voraussichtlich bis 2044 geschĂŒtzt. Anleger quittierten die Nachrichten mit einem Kursplus von rund drei Prozent auf 1,33 Euro. Trotz der jĂŒngsten Erholung verlor die Aktie auf Jahressicht etwa ein Viertel ihres Wertes.
Die verlĂ€ngerte Cash-Runway gibt dem Management Zeit, die nĂ€chsten klinischen Schritte vorzubereiten. Im Fokus steht nun der Ăbergang in die Phase 3 der Entwicklung fĂŒr Patienten mit fortgeschrittener NierenschĂ€digung in den Stadien 3b und 4.
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