Voestalpine Aktie: Luftfahrt-Aufträge über eine Milliarde Euro
14.05.2026 - 04:39:30 | boerse-global.deDie Auftragsbücher füllen sich, der Aktienkurs hat sich binnen eines Jahres fast verdoppelt. Bei Voestalpine läuft das operative Geschäft auf Hochtouren. Parallel dazu warnt der Vorstand vor den Hürden der grünen Transformation. Der österreichische Stahlkonzern steht vor einem Spagat.
Wachstumstreiber Elektroband
Ein zentraler Hebel für den Konzern ist die Elektromobilität. Der globale Markt für Elektroband soll bis 2031 auf über 83 Milliarden US-Dollar wachsen. Voestalpine gehört hier zu den führenden Anbietern. Das Spezialmetall minimiert Energieverluste in Elektromotoren. Knapp 70 Prozent des Gesamtmarktes entfallen auf dieses Segment.
Zusätzlichen Rückenwind liefert die Luftfahrtindustrie. Die Spezialstahl-Sparte sicherte sich kürzlich Aufträge mit einem Volumen von rund einer Milliarde Euro. Diese Verträge laufen über die kommenden fünf Jahre.
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Warnruf aus der Chefetage
Trotz der starken Nachfrage schlägt Konzernchef Herbert Eibensteiner Alarm. Er fordert von der europäischen Politik mehr Zeit für den klimaneutralen Umbau. Konkret sollen die CO2-Freizertifikate über das Jahr 2034 hinaus gelten.
Der Grund ist simpel. Für das milliardenschwere Programm zur grünen Stahlproduktion fehlen die Rahmenbedingungen. Voestalpine baut zwar neue Elektrolichtbogenöfen in Linz und Donawitz. Der Konzern braucht dafür aber verlässliche Wasserstoffnetze und ausreichend grünen Strom. Solange diese Infrastruktur fehlt, drohen massive Wettbewerbsnachteile.
Aktie eilt Analysten voraus
An der Börse honorieren Investoren die operative Stärke. Mit einem aktuellen Kurs von 46,10 Euro verzeichnet das Papier auf Jahressicht ein Plus von gut 90 Prozent. Damit notiert die Aktie deutlich über dem Durchschnitt der Analysten-Kursziele. Diese sehen den fairen Wert bei rund 43 Euro.
Am 3. Juni legt Voestalpine die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Anleger achten dann besonders auf die geplante Dividende. Die neue Ausschüttungsformel sieht eine Quote von 30 Prozent vor. Voraussetzung dafür ist ein Verhältnis von Nettofinanzschulden zu operativem Gewinn unter dem Faktor 2,0.
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