Volksbanken: Neue Phishing-Welle nutzt Sicherheits-Angst
26.01.2026 - 07:22:12Eine neue Phishing-Welle zielt gezielt auf Kunden der Volksbanken Raiffeisenbanken ab. Die Betrüger verschicken massenhaft E-Mails, die unter dem Vorwand dringender Sicherheits-Updates oder neuer Nutzungsbedingungen zur Eingabe sensibler Online-Banking-Daten auffordern. Verbraucherschützer und die Bankengruppe selbst warnen eindringlich davor, auf Links in diesen Nachrichten zu klicken.
Die Masche: Dringlichkeit als Köder
Die Kampagne arbeitet mit professionell gestalteten E-Mails. Typische Betreffzeilen lauten „Wichtige Aktualisierung Ihrer Sicherheitsmaßnahmen“ oder verweisen auf angeblich neue Datenschutzbedingungen. Im Text wird ein Gefühl der Dringlichkeit erzeugt: Es wird mit einer Kontosperrung oder Funktionseinschränkung gedroht, falls der Kunde nicht sofort handelt.
Der enthaltene Link führt jedoch nicht zur echten Bank-Website, sondern auf eine täuschend echte Fälschung. Dort sollen Opfer ihre Kontonummer, PIN und TANs eingeben. Mit diesen Daten haben die Kriminellen vollen Zugriff.
Viele Phishing-Mails sind so professionell gestaltet, dass selbst vorsichtige Bankkunden auf gefälschte Sicherheits-Updates hereinfallen. Ein kostenloses Anti-Phishing-Paket bietet einen kompakten 4-Schritte-Guide, der zeigt, wie Sie betrügerische Nachrichten erkennen, Links prüfen und sensible Kontodaten schützen. Enthalten sind praktische Checklisten, Beispiele aktueller Maschen und konkrete Verhaltensregeln für den Notfall. Anti-Phishing-Paket jetzt kostenlos herunterladen
So erkennen Sie die Fälschung
Obwohl die Mails täuschend echt wirken, gibt es klare Warnsignale:
* Unpersönliche Anrede: Echte Banken sprechen Kunden meist mit vollem Namen an. „Sehr geehrter Kunde“ ist ein Alarmzeichen.
* Sprachliche Fehler: Oft verraten sich die Nachrichten durch Grammatik- oder Rechtschreibfehler.
* Gefälschte Links und Absender: Die Absenderadresse ähnelt der echten Bankadresse, weist aber kleine Abweichungen auf. Der Mauszeiger über dem Link zeigt die wahre, gefälschte Ziel-URL.
Die wichtigste Regel: Banken fordern niemals per E-Mail zur Eingabe von PIN, TAN oder Passwörtern über einen Link auf. Solche Prozesse laufen ausschließlich im gesicherten Online-Banking-Portal.
Warum die Masche so gut funktioniert
Die Täter spielen geschickt mit der Psychologie der Opfer. Der Vorwand eines Sicherheits-Updates suggeriert, die Bank handele proaktiv zum Schutz des Kunden. Das senkt die natürliche Skepsis. Die angedrohten negativen Konsequenzen wie eine Sperrung setzen zusätzlich unter Druck und verleiten zu schnellen, unüberlegten Handlungen.
Diese Form des Social Engineering nutzt das Vertrauen in die eigene Bank als Waffe gegen die Kunden aus. Die Täter wissen: Themen wie Datenschutz und Kontosicherheit haben für Verbraucher hohe Priorität.
Ein branchenweites Problem
Angriffe dieser Art sind kein Einzelfall. Kunden praktisch aller Banken – von der Sparkasse über die ING bis zur Commerzbank – sind regelmäßig Ziel ähnlicher Phishing-Kampagnen. Die Cyberkriminalität im Finanzsektor ist hochprofessionell organisiert.
Die größte Schwachstelle in der Sicherheitskette bleibt der Mensch. Banken investieren zwar viel in sichere Systeme, doch die Kriminellen umgehen diese, indem sie die Kunden zur freiwilligen Preisgabe ihrer Daten manipulieren.
So schützen Sie sich effektiv
Die Raffinesse der Angriffe wird weiter zunehmen. Ein gesundes Misstrauen und klare Regeln sind der beste Schutz:
* Nie auf Links in verdächtigen E-Mails oder SMS klicken, die Bankdaten abfragen.
* Bank stets proaktiv kontaktieren: Bei Unsicherheit die Bank über die offizielle Website oder die bekannte Telefonnummer anrufen – niemals über Kontaktdaten aus der verdächtigen Mail.
* Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren und starke, einzigartige Passwörter nutzen.
* Kontobewegungen regelmäßig prüfen und bei verdächtigen Transaktionen sofort die Bank und die Polizei informieren.
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