Volkswagen Aktie: Kurs auf Hybrid
Veröffentlicht am: 24.02.2026 um 12:52 Uhr | Redaktion boerse-global.deVolkswagen justiert gleich an mehreren Stellen nach: Lamborghini rĂŒckt von einem vollelektrischen Sportwagen ab, Audi bekommt einen neuen Technikchef und die Batteriesparte PowerCo sichert Jobs in Salzgitter bis 2030. Das wirkt auf den ersten Blick wie ein bunter StrauĂ an Einzelmeldungen â dahinter steckt aber ein gemeinsamer Nenner: mehr FlexibilitĂ€t bei Antrieb und Organisation. Was heiĂt das konkret fĂŒr die Konzernstrategie?
Lamborghini bremst beim Elektro-Supersportler
Die wichtigste inhaltliche Weichenstellung kommt aus Italien. Lamborghini stoppt die PlĂ€ne fĂŒr einen reinen Elektro-Sportwagen und setzt stattdessen weiter auf Plug-in-Hybride. Drei Modelle sind bereits Teil des Elektrifizierungs-Fahrplans. Auch die vierte Modellreihe soll nun in der ersten Generation als Plug-in-Hybrid starten.
Als Grund nennt das Unternehmen eine verlangsamte Nachfrage nach reinen Batterieautos im Luxus-Supersportwagen-Segment. Volkswagen reagiert damit auf eine Entwicklung, die laut Quelltext auch bei konkurrierenden Sportwagenherstellern zu beobachten war: Ziele fĂŒr reine BEVs wurden zuletzt angepasst, stattdessen gewinnen flexible Antriebe an Bedeutung.
Audi baut die Technikspitze um
Parallel ordnet Audi die FĂŒhrung neu. Rouven Mohr ĂŒbernimmt zum 1. MĂ€rz den Posten des Vorstands fĂŒr Technische Entwicklung. Mohr war zuletzt als Technikvorstand bei Lamborghini tĂ€tig und soll diese Rolle ĂŒbergangsweise weiterfĂŒhren.
Der Schritt passt in die laufende Neujustierung innerhalb des Konzerns: Technikkompetenz wird konzernintern verschoben, wÀhrend die Marken ihre Produktstrategien stÀrker an die Marktnachfrage anpassen.
PowerCo: Jobgarantie bis 2030
Auch bei der Batterietochter PowerCo setzt Volkswagen ein klares Signal â diesmal an den Standort Salzgitter. Mit der IG Metall wurde eine BeschĂ€ftigungssicherung vereinbart: Rund 2.000 Mitarbeiter sind dort bis Ende 2030 vor betriebsbedingten KĂŒndigungen geschĂŒtzt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Volkswagen?
Im Kontext der ĂŒbrigen MaĂnahmen unterstreicht das laut Quelltext die Bedeutung einer eigenen Batterie-Infrastruktur. WĂ€hrend Lamborghini beim reinen Elektroantrieb im Luxussegment zurĂŒckhaltender wird, bleibt der Aufbau der BatteriekapazitĂ€ten strategisch wichtig.
Zum Börsenbild passt eine gewisse ZurĂŒckhaltung: Die Aktie notiert heute bei 101,25 Euro (+0,75%) und liegt damit leicht unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 102,96 Euro. AuffĂ€llig ist zudem der niedrige RSI von 27,8 â ein technischer Hinweis auf zuletzt starke SchwĂ€che, auch wenn der Kurs ĂŒber dem 200-Tage-Durchschnitt (97,29 Euro) bleibt.
Unterm Strich zeigt der Konzern heute vor allem eines: weniger âOne-size-fits-allâ bei der Antriebspolitik und mehr Absicherung zentraler Bausteine wie Batterieproduktion und SchlĂŒsselpersonal â mit einer Jobgarantie in Salzgitter bis Ende 2030 als konkretem Fixpunkt.
Volkswagen-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Volkswagen-Analyse vom 24. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Volkswagen-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf fĂŒr Volkswagen-AktionĂ€re. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Volkswagen: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
