Mehr als 25.000 Job-AbgÀnge bei VW vertraglich fixiert
18.11.2025 - 14:46:06 | dpa.deEuropas gröĂter Autobauer hat nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 25.000 Austritte vertraglich fixiert. Damit sind gut 70 Prozent des bis 2030 geplanten Abbaus von 35.000 Stellen fest vereinbart. Seit Ende 2023 sei die Belegschaft bereits um mehr als 11.000 BeschĂ€ftigte reduziert worden, sagte ein Sprecher. Zuvor hatten verschiedene Medien berichtet.
"Es ist gut zu sehen, dass die MaĂnahmen Wirkung zeigen", sagte Markenchef Thomas SchĂ€fer. Die Fabrikkosten an den Standorten Wolfsburg, Emden und Zwickau seien im Schnitt um fast 30 Prozent gesenkt. Jedes dritte Gremium innerhalb der Marke sei abgebaut worden, wodurch schnelle Entscheidungen getroffen werden könnten, betonte SchĂ€fer. Zudem habe man gemeinsam mit dem Betriebsrat konkrete Standortvereinbarungen fĂŒr alle deutschen Standorte unterzeichnet.
VW DE0007664039-Markenchef: Haben noch einen Weg vor uns
"Wir haben noch einen Weg vor uns", rÀumte SchÀfer ein. Aber mit dem Zielbild und der Strategie "Volkswagen Boost 2030" haben der Autobauer nun einen klaren Plan, den man konsequent umsetze.
Vor knapp einem Jahr hatten sich Unternehmen und Gewerkschaft nach langem Ringen auf ein Sanierungsprogramm fĂŒr die Kernmarke VW geeinigt. Bis Ende des Jahrzehnts soll fast ein Viertel der 130.000 ArbeitsplĂ€tze an den zehn deutschen Standorten sozialvertrĂ€glich entfallen. Betriebsbedingte KĂŒndigungen wurden dabei ausgeschlossen, der Abbau soll vor allem ĂŒber Vorruhestand und Abfindungen erfolgen. Der Konzern hat dafĂŒr die Altersteilzeit noch einmal ausgeweitet und bietet daneben Abfindungen fĂŒr JĂŒngere an, die freiwillig ausscheiden.
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