Trump, Iraner

Trump warnt: Iraner sind nur noch am Leben, um zu verhandeln

10.04.2026 - 19:09:46 | dpa.de

Vor den geplanten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan richtet US-PrÀsident Donald Trump eine martialische Drohung an Teheran.

Die Iraner schienen nicht zu begreifen, dass sie "abgesehen von der kurzzeitigen Erpressung der Welt" mit der Straße von Hormus keinerlei Druckmittel hĂ€tten, schrieb er auf der Plattform Truth Social. "Der einzige Grund, warum sie heute noch am Leben sind, ist, um zu verhandeln!"

Trump hatte wĂ€hrend des Kriegs mit dem Iran immer wieder mit martialischer Sprache fĂŒr Aufsehen gesorgt, die ihm international, aber auch im eigenen Land viel Kritik eingebracht hat.

Nach Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe in dem Krieg befindet sich US-VizeprĂ€sident JD Vance aktuell auf dem Weg nach Pakistan, wo er bei Verhandlungen zum Iran-Krieg die US-Delegation anfĂŒhren soll. Die GesprĂ€che ĂŒber eine dauerhafte Friedenslösung sollen an diesem Samstag beginnen. Der Iran knĂŒpft seine Teilnahme an ein Ende der israelischen Angriffe auf die mit Teheran verbundene Hisbollah-Miliz im Libanon. Als Vermittler fungiert unter anderem der pakistanische Premier Shehbaz Sharif. Bei Bedarf sollen die GesprĂ€che in Islamabad bis Sonntag fortgesetzt werden.

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