Von Hamburg bis Bayern: DWD warnt vor GlÀtte
27.01.2026 - 06:38:54FuĂgĂ€nger mĂŒssen sich auf glatte Wege einstellen. In der Nacht blieb es zunĂ€chst weitestgehend ruhig, es kam nur zu wenigen GlĂ€tteunfĂ€llen. Verletzte gab es bisher nicht. Selbst im verschneiten Nordbayern entspannte sich die Lage etwas, wie PolizeiprĂ€sidien mitteilten. In Teilen Frankens bleiben allerdings zahlreiche StraĂen vorsorglich auch am Morgen gesperrt, weil BĂ€ume umstĂŒrzen oder Ăste abbrechen könnten.
Bereits am Montag hatten Fahrer, Reisende und FuĂgĂ€nger mit den Folgen von Schnee und Eisregen zu kĂ€mpfen - und wurden auf eine Geduldprobe gestellt. Am Reiskirchener Dreieck bei GieĂen etwa harrten Menschen stundenlang in ihren Autos aus. Sie wurden vom Deutschen Roten Kreuz und der Feuerwehr mit GetrĂ€nken und Decken versorgt, sagte ein Sprecher des PolizeiprĂ€sidiums Mittelhessen.
Die Glatteisgefahr ist allerdings noch nicht gebannt: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet in den nĂ€chsten Tagen einen Mix aus Regen und Schnee. Vor allem in der Mitte Deutschlands ist mit gefrierendem Regen zu rechnen. Der DWD gab fĂŒr groĂe Teile Deutschlands eine Warnung vor markanter GlĂ€tte heraus. Sie galt bis in den spĂ€ten Dienstagmorgen hinein von Hamburg bis zur Mitte Bayerns, fĂŒr groĂe Gebiete Nordrhein-Westfalens. Es wurde empfohlen, nicht notwendige Fahrten und Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Auch in anderen Landesteilen wurde GlĂ€tte nicht ausgeschlossen.

