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WDH/ Aktien Frankfurt Ausblick: Stabiler Auftakt - EZB entscheidet Tagesausgang

Veröffentlicht am: 10.09.2026 um 08:19 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
(Wortausfall im dritten Absatz beseitigt.)FRANKFURT - Dank eines zunĂ€chst nicht mehr weiter steigenden Ölpreises könnte sich der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag stabilisieren.

(Wortausfall im dritten Absatz beseitigt.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Dank eines zunĂ€chst nicht mehr weiter steigenden Ölpreises könnte sich der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag stabilisieren. Erwartet werden zum Auftakt moderate Kursgewinne. Über den Tagesausgang dĂŒrfte voraussichtlich aber die Zinsentscheidung und die begleitenden Aussagen der EuropĂ€ischen Zentralbank (EZB) am frĂŒhen Nachmittag entscheiden.

Eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax DE000A0C4CA0 als Indikator fĂŒr den deutschen Leitindex DE0008469008 ein kleines Plus auf 25.607 ZĂ€hler. Am Vortag hatte ein herber RĂŒcksetzer den Dax auf ein Tief seit Ende Juli gedrĂŒckt, belastet von dem ĂŒber 100 US-Dollar gestiegenen Brent-Ölpreis. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 wird am Morgen ebenfalls stabil erwartet.

Von der EZB wird von Experten ganz ĂŒberwiegend die zweite Zinserhöhung in diesem Jahr erwartet. Damit wĂŒrde sich der Leitzins auf 2,50 Prozent erhöhen. Höhere Zinsen sind tendenziell eine Belastung fĂŒr die AktienmĂ€rkte. Sie erhöhen die Finanzierungskosten von Unternehmen, verteuern Investitionen und machen Anleihen als alternatives Investment attraktiver.

"Entscheidend wird der Ausblick der EZB sein. Die MĂ€rkte gehen aktuell von weiter steigenden Leitzinsen und zwei weiteren Zinsschritten im kommenden Jahr aus", sagte Thomas Altmann von QC Partners.

Im vorbörslichen Aktienhandel auf Tradegate bewegten am Morgen vor allem Kommentare von Analysten die Kurse. So fielen die Papiere des Getriebeherstellers Renk DE000RENK730 um gut zwei Prozent, nachdem das Investmenthaus Exane BNP sie auf "Neutral" abgestuft hatte.

Aktien von Rheinmetall DE0007030009 fielen zurĂŒck nach einem negativen Kommentar von JPMorgan. Die Papiere von RWE DE0007037129, Porsche AG DE000PAG9113, MTU DE000A0D9PT0 Aero Engines und DHL konnten hingegen vorbörslich von positiven Aussagen der US-Investmentbank profitieren.

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