DAVOS: WEF-Co-PrÀsident Hoffmann will Klaus Schwab 2027 wieder dabei haben
25.01.2026 - 16:10:41Nicht als Veranstalter, sondern als Besucher. "Der Nachfolgeprozess soll natĂŒrlich nicht rĂŒckgĂ€ngig gemacht werden", sagte Hoffmann der "NZZ am Sonntag". Es könne sein, dass Schwab nicht interessiert sei an so einer Rolle. "Aber er wĂ€re jemand mit sehr viel Bedeutung, weil er die Historie des WEF maĂgeblich beeinflusst hat." Eine Einladung werde Schwab jedenfalls erhalten, so Hoffmann.
Wie lange er das Weltwirtschaftsforum (WEF) zusammen mit Larry Fink leiten werde, sei völlig offen. "Sie können aber davon ausgehen, dass nĂ€chstes Jahr erneut Larry und ich als Co-PrĂ€sidenten das Annual Meeting leiten werden", sagte Hoffmann. Und Ende 2027 werde er an Christine Lagarde ĂŒbergeben, die heutige PrĂ€sidentin der EuropĂ€ischen Zentralbank? Auf die Frage der "NZZ am Sonntag" antwortete der derzeitige Co-PrĂ€sident: "Im Moment gibt es vonseiten des WEF weder eine offizielle noch eine inoffizielle Anfrage an sie."
Klaus Schwab habe vor einigen Monaten zwar in einem Interview gesagt, dass er Lagarde als Nachfolgerin vorgesehen habe. Das sei im Stiftungsrat aber nie so besprochen worden.
Am WEF 2027 werde er sich dafĂŒr einsetzen, dass Umweltthemen noch stĂ€rker im Fokus stehen, sagte Hoffmann. "Zudem wĂŒrde ich mir wĂŒnschen, dass wir mehr Teilnehmer aus Afrika bekommen. Wenn wir ĂŒber die nĂ€chste Generation reden, wird Afrika wichtiger und wichtiger", betonte er.

