KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 29.06.2026 - 17.00 Uhr

29.06.2026 - 17:05:05 | dpa.de

Weitere Verhandlungen zwischen USA und Iran im UnklarenWASHINGTON/TEHERAN - Nach der erneuten militÀrischen Eskalation am Persischen Golf hat der Iran einen weiteren Verhandlungstermin mit den USA im Unklaren gelassen.

ROUNDUP 3: Weitere Verhandlungen zwischen USA und Iran im Unklaren

WASHINGTON/TEHERAN - Nach der erneuten militĂ€rischen Eskalation am Persischen Golf hat der Iran einen weiteren Verhandlungstermin mit den USA im Unklaren gelassen. Eine GesprĂ€chsrunde werde stattfinden, "sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit ĂŒber Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde", sagte Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna. "Das Abhalten von technischen Sitzungen der Arbeitsgruppen ist fĂŒr diese Woche nicht geplant." Konsultationen wĂŒrden ĂŒber Vermittler jedoch fortgesetzt, sagte Gharibabadi.

RĂŒckschlag fĂŒr Trump: Gericht lĂ€sst Fed-VorstĂ€ndin im Amt

WASHINGTON - US-PrÀsident Donald Trump hat im Streit mit der US-Notenbank eine Niederlage vor Gericht erlitten. Der Oberste Gerichtshof in den USA wies einen Antrag der Regierung ab - somit kann Notenbank-VorstÀndin Lisa Cook vorerst im Amt bleiben. Das Gerichtsverfahren rund um ihre Personalie lÀuft in unterer Instanz weiter.

Steuerreform: SPD will stÀrkere Belastung von Top-Verdienern

BERLIN - Die SPD drĂ€ngt bei der geplanten Reform der Einkommensteuer auf eine stĂ€rkere Belastung von Top-Verdienern. "Wir kĂ€mpfen fĂŒr eine Reform, die das Steuersystem endlich gerechter macht, und fordern, dass die Entlastung der kleinen und mittleren Einkommen auch durch eine stĂ€rkere Beteiligung der Superreichen finanziert wird", sagte SPD-Fraktionsvize Wiebke Esdar der Deutschen Presse-Agentur.

ROUNDUP 2: Ifo: Tankrabatt wurde bei Diesel zu wenig weitergegeben

MÜNCHEN - Kurz vor dem Ende des Tankrabatts in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sieht eine Untersuchung des Ifo-Instituts Defizite in der Weitergabe. FĂŒr Diesel haben die MĂŒnchner Wirtschaftsforscher bis inklusive 25. Juni nur eine Weitergabe von durchschnittlich 12 Cent pro Liter errechnet. Das wĂ€re deutlich weniger als die 16,7 Cent, um die die Steuer gesenkt wurde.

Spanien: Inflation bleibt im Juni auf hohen Niveau stabil

MADRID - Die Inflation in Spanien ist im Juni auf hohem Niveau stabil geblieben. Die nach europĂ€ischen Standards berechneten Verbraucherpreise (HVPI) legte im Juni im Jahresvergleich um 3,6 Prozent zu, wie das Statistikamt INE am Montag in Madrid nach einer ersten SchĂ€tzung mitteilte. Bereits im Mai hatte die Inflationsrate bei 3,6 Prozent gelegen. Volkswirte hatten mit einem RĂŒckgang der Inflationsrate auf 3,4 Prozent gerechnet.

ROUNDUP: Russische Besatzungsbehörden melden StromausfÀlle

CHERSON/SAPORISCHSCHJA - In den russisch besetzten Teilen der SĂŒdukraine gibt es nach Angaben der von Moskau eingesetzten Behörden StromausfĂ€lle. "Alle Kreise des Gebiets Cherson sind ganz oder teilweise ohne Strom", schrieb der Chef der dortigen russischen Besatzungsverwaltung, Wladimir Saldo, bei Telegram. Energieversorger und EinsatzkrĂ€fte arbeiteten daran, die Stromversorgung in den Haushalten so schnell wie möglich wiederherzustellen. Einen direkten Zusammenhang zu ukrainischen Angriffen stellte Saldo zunĂ€chst nicht her. Er teilte spĂ€ter mit, dass im Laufe der Nacht 34 ukrainische Drohnen unschĂ€dlich gemacht worden seien.

Eurozone: Wirtschaftsstimmung zieht unerwartet deutlich an

BRÜSSEL - Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Juni ĂŒberraschend deutlich aufgehellt. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) stieg im Vergleich zum Vormonat um 1,3 Punkte auf 95,0 Punkte, wie die EuropĂ€ische Kommission am Montag in BrĂŒssel mitteilte.

ROUNDUP/Höchster Anstieg seit 2000: Deutscher Staat investiert mehr

WIESBADEN - Mit mehr Ausgaben fĂŒr Verteidigung sind die Investitionen des deutschen Staates so stark gestiegen wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr. Die Bruttoinvestitionen beliefen sich 2025 auf 147,5 Milliarden Euro. Das sind 12,3 Prozent oder 16,2 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. "Das war der höchste Anstieg der staatlichen Investitionen seit dem Jahr 2000." 1999 hatte es wegen statistischer Effekte bei der Bahnreform und der AusgrĂŒndung von Töchtern der Deutschen Bahn einen noch etwas höheren Zuwachs gegeben (plus 14 Prozent).

Eurozone: Wachstum der Geldmenge unerwartet gestiegen

FRANKFURT - Das Wachstum der Geldmenge im Euroraum ist im Mai unerwartet gestiegen. Die breit gefasste Geldmenge M3 legte im Jahresvergleich um 3,2 Prozent zu, wie die EuropÀische Zentralbank am Montag in Frankfurt mitteilte. Im April war die Geldmenge M3 noch um 2,7 Prozent gewachsen. Volkswirte hatten im Schnitt mit einer unverÀnderten Rate gerechnet.

China weitet Exportkontrollen gegen japanische Firmen aus

PEKING - Im Streit mit Japan hat China erneut 20 japanische Firmen und Forschungseinrichtungen mit ExportbeschrĂ€nkungen belegt. Als Grund nannte das Handelsministerium deren Verwicklung in die StĂ€rkung des japanischen MilitĂ€rs. Wie die Behörde in Peking weiter mitteilte, dĂŒrfen Exporteure ab sofort keine GĂŒter mit doppeltem Verwendungszweck ("Dual Use") an die betroffenen Firmen liefern.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

de | boerse | 69653923 |