Höhere, Preise

Höhere Preise treiben Gewinn von K+S an

11.11.2025 - 07:05:32 | dpa.de

Weiterhin hohe Preise fĂŒr margenstĂ€rkere Produkte haben dem DĂŒnger- und Salzkonzern K+S DE000KSAG888 im dritten Quartal RĂŒckenwind beschert.

Trotz eines - auch wegen Wartungsarbeiten - geringeren Absatzes stieg der Umsatz im Jahresvergleich um eineinhalb Prozent auf 879 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Kassel mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um rund zwei Drittel auf 111 Millionen Euro zu. WĂ€hrend Analysten beim Umsatz mehr erwartet hatten, lag das Ebitda etwas ĂŒber den SchĂ€tzungen.

Im DĂŒngegeschĂ€ft mit der Landwirtschaft profitierte K+S dabei von weiteren, leichten Preiserhöhungen sowohl in Europa als auch in Übersee. Im zweiten GeschĂ€ftsbereich Industrie, der Produkte fĂŒr die Chemie-, Industrie- und Pharmabranche herstellt, wurde zudem eine schwache Nachfrage durch Auftausalz ausgeglichen. Die Preise der Spezialprodukte "liegen weiterhin auf hohem Niveau und konnten teilweise weiter angehoben werden", wie es vom Unternehmen hieß.

Den Jahresgewinnausblick engte die KonzernfĂŒhrung um den Vorstandsvorsitzenden Christian Meyer ein, der Mittelwert der Spanne ist aber unverĂ€ndert. FĂŒr das Gesamtjahr peilt sie nun einen operativen Gewinn zwischen 570 und 630 Millionen Euro an. Damit wurde die bisherige Zielspanne am oberen und am unteren Ende um jeweils zehn Millionen Euro eingeengt. Ob eher das untere oder das obere Ende erreicht wird, hĂ€ngt auch an der Höhe der KalidĂŒngerproduktion im Schlussquartal, den Gaspreisen und nicht zuletzt an der Witterung, denn bei Winterwetter steigt die Nachfrage nach Auftausalz. Die mediane AnalystenschĂ€tzung jedenfalls liegt mit aktuell 610 Millionen Euro etwas ĂŒber der Mitte der avisierten Bandbreite.

Mit Blick auf den bereinigten freien Finanzmittelfluss geht K+S weiterhin von einem leicht positiven Wert aus - trotz erhöhter Investitionen aufgrund des weiteren Hochlaufs des Werkes Bethune in Kanada sowie den Ausgaben fĂŒr das schon lĂ€nger laufende Projekt Werra 2060. Durch dieses soll die Laufzeit des thĂŒringisch-hessischen Verbundwerkes verlĂ€ngert werden. Zudem möchte K+S mehr gewinntrĂ€chtigere Spezialprodukte herstellen und die Menge von ProduktionsabwĂ€ssern senken.

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