Wetterfühligkeit: Tiefdruck lähmt unser Gehirn
06.02.2026 - 14:22:12Die aktuelle Wetterlage macht vielen Menschen zu schaffen – nicht nur mit Regen, sondern auch mit Konzentrationsstörungen. Meteorologen und Medizinwetter-Experten sehen in den heftigen Luftdruckschwankungen einen direkten Stressfaktor für das Gehirn.
Warum das Wetter uns müde macht
Der Februar zeigt sich von seiner unbeständigen Seite. Ein Kampf zwischen milden atlantischen und kalten Festlandsluftmassen sorgt für eine echte „barometrische Achterbahn“. Für den Körper ist weniger Regen oder Schnee das Problem, sondern die rasche Dynamik der Veränderung.
Beim Herannahen von Tiefdruckgebieten sinkt der Luftdruck schnell. Der Organismus muss dann ständig gegensteuern, um den inneren Blutdruck anzupassen. Diese Anpassungsleistung kostet Energie – Energie, die für klares Denken fehlt.
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Der Körper im Anpassungsmodus
Doch wie merkt unser Körper den Druck von außen? Spezielle Sensoren, die Barorezeptoren, registrieren kleinste Veränderungen. Sinkt der Außendruck, weiten sich die Blutgefäße. Bei empfindlichen Menschen kann das den Blutfluss im Gehirn leicht verringern.
Ein weiterer Faktor: Bei niedrigem Luftdruck nimmt auch der Sauerstoffpartialdruck minimal ab. Für Gesunde kaum spürbar, kann das bei Wetterfühligen zu Müdigkeit und einem „benebelten“ Gefühl führen.
Mehr Fehler, weniger Fokus
Die Folgen sind im Alltag spürbar. Arbeitspsychologen beobachten bei solchen Wetterlagen typische Symptome:
* Längere Reaktionszeiten
* Häufung von Flüchtigkeitsfehlern
* Kopfschmerzen und Migräneanfälle
Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland 30 bis 50 Prozent der Bevölkerung wetterfühlig sind. Die „kognitive Ausdauer“ lässt bei ihnen spürbar nach.
Drei Tipps gegen das „Tiefdruck-Hirn“
Wer heute mit Konzentrationsproblemen kämpft, kann gegensteuern:
1. Licht tanken: Helles Tageslicht oder eine Tageslichtlampe dämpfen das Müdigkeitshormon Melatonin.
2. Viel trinken: Ausreichend Flüssigkeit stabilisiert das Blutvolumen und entlastet den Kreislauf.
3. Kreislauf trainieren: Ein kurzer, knackiger Spaziergang oder Wechselduschen helfen dem Körper, sich schneller anzupassen.
Keine Entspannung in Sicht
Der Blick auf die Wetterkarten verheißt nichts Gutes. Die Wettermodelle deuten darauf hin, dass die dynamische Lage noch anhalten wird. Für Wetterfühlige heißt das: Achtsam bleiben und wichtige Entscheidungen vielleicht lieber auf stabilere Tage verschieben.
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