WhatsApp-Betrüger nutzen Namen der Deutschen Börse
04.02.2026 - 21:32:12Eine neue Welle von Anlagebetrug über WhatsApp erschüttert derzeit deutsche Anleger. Kriminelle kapern gezielt den seriösen Ruf von Finanzinstitutionen wie der Deutschen Börse, um in gefälschten Investment-Gruppen an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Die BaFin und Verbraucherzentralen warnen eindringlich vor der Masche, die zu Totalverlusten führen kann.
So funktioniert der perfide Gruppen-Betrug
Die Täter locken ihre Opfer über Werbeanzeigen oder unaufgeforderte Nachrichten in WhatsApp-Gruppen. Diese tragen irreführende Namen, die Vertrauen zu etablierten Unternehmen suggerieren. In den Chats geben sich die Betrüger als Börsen-Gurus oder Finanzanalysten aus und versprechen todsichere Tipps für hohe Gewinne.
Zunächst bauen sie Vertrauen auf: Sie teilen harmlose Marktanalysen zu bekannten Aktien. Oft beleben gefälschte Profile die Gruppe und berichten von angeblichen Erfolgen. Diese künstlich erzeugte Euphorie ist der Köder.
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Die Falle schnappt zu
Sobald das Vertrauen da ist, präsentieren die „Experten“ ein exklusives System: einen speziellen Fonds oder eine Handels-App mit vermeintlich hohen Renditen. Die Opfer werden gedrängt, sich auf der täuschend echten, aber gefälschten Plattform zu registrieren und Geld einzuzahlen.
- Anfangs zeigen die Konten oft kleine Gewinne – manchmal werden sie sogar ausgezahlt.
- Das soll animieren, größere Summen zu investieren.
- Die Täter setzen zusätzlich unter Zeitdruck und locken mit „einmaligen Chancen“.
Das eingezahlte Geld landet jedoch direkt bei den Kriminellen, häufig über Kryptowährungen oder ausländische Konten transferiert.
Vom Lockvogel zum Totalverlust
Der Albtraum beginnt, wenn Opfer ihre Gewinne oder ihr Kapital abheben wollen. Plötzlich tauchen Hindernisse auf:
- Auszahlungen werden an undurchsichtige Bedingungen geknüpft.
- Es werden angebliche Steuern oder Freischalt-Gebühren verlangt.
- Jede weitere Zahlung erhöht den Schaden nur.
Schließlich brechen die Täter den Kontakt ab. Die „Experten“ sind nicht mehr erreichbar und die Handelsplattformen verschwinden. Das investierte Geld ist meist für immer verloren.
Behörden warnen: Das sind die Alarmzeichen
Die BaFin, das BKA und Verbraucherzentralen beobachten einen starken Anstieg dieser Betrugsfälle. Die Täter fälschen dabei auch Identitäten von echten Experten oder Behördenmitarbeitern.
Verbraucherschützer raten zu äußerster Vorsicht. Typische Warnsignale sind:
* Unrealistische Renditeversprechen
* Drängen zu schnellen Entscheidungen
* Aufforderung zur Zahlung in Kryptowährungen oder auf ausländische Konten
Vor jeder Investition sollte der Anbieter in der Unternehmensdatenbank der BaFin geprüft werden.
Was tun im Schadensfall?
Wer bereits Opfer geworden ist, sollte sofort handeln:
1. Kontakt abbrechen: Melden Sie sich nicht mehr bei den Tätern.
2. Keine weiteren Zahlungen leisten.
3. Bank informieren: Prüfen Sie, ob Transaktionen stornierbar sind.
4. Beweise sichern: Speichern Sie Chatverläufe und Zahlungsbelege.
5. Anzeige erstatten: Bringen Sie die gesammelten Beweise zur Polizei.
Vorsicht vor Folgebetrug! Manchmal melden sich die Täter Wochen später erneut und bieten gegen Vorkasse an, das verlorene Geld zurückzuholen – eine weitere Masche.
PS: Vorsicht vor Folgebetrug — Täter melden sich oft erneut und versuchen, verlorenes Geld gegen Vorkasse zurückzubekommen. Neben Anzeige und Beweissicherung kann auch ein sicherer Messenger helfen, weitere Kontakte zu unterbinden. Der kostenlose Telegram-Guide erklärt, welche Einstellungen Sie sofort setzen sollten, wie Sie Kontakte blockieren und Ihre Privatsphäre maximieren, damit Betrüger keinen zweiten Zugriff bekommen. Telegram-Guide: Jetzt kostenlosen PDF-Report anfordern


