WhatsApp-Betrüger perfektionieren den digitalen Enkeltrick
05.02.2026 - 08:34:12Polizeibehörden warnen bundesweit vor einer drastischen Zunahme von Betrugsversuchen über WhatsApp. Kriminelle nutzen raffinierte Methoden, um an das Geld argloser Bürger zu gelangen. Im Fokus steht eine modernisierte Version des klassischen „Enkeltricks“, die mittlerweile alle Altersgruppen bedroht.
So funktioniert der „Enkeltrick 2.0“
Die Masche beginnt mit einer einfachen Nachricht von einer unbekannten Nummer. Typische Texte lauten: „Hallo Mama, mein Handy ist kaputt, das ist meine neue Nummer.“ Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen. Kurz darauf schildern die Betrüger eine angebliche Notlage.
Sie behaupten etwa, dringend eine Rechnung zu bezahlen, aber keinen Zugriff auf ihr Online-Banking zu haben. Dann bitten sie das Opfer, oft mehrere tausend Euro zu überweisen – mit dem Versprechen schneller Rückzahlung. Die Täter setzen gezielt unter Zeitdruck. Versuche, die neue Nummer anzurufen, scheitern meist, denn die Kommunikation läuft ausschließlich über Text-Chat.
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Neue Taktiken: Von Heilern zu Job-Fallen
Die Betrüger beschränken sich längst nicht mehr auf eine Masche. Sicherheitsbehörden beobachten eine wachsende Vielfalt:
- Falsche Heiler: Sie kontaktieren kranke Menschen unaufgefordert, versprechen wundersame Heilungen und fordern hohe Vorauszahlungen für angebliche Fernbehandlungen.
- Anlagebetrug: In geschlossenen WhatsApp- oder Telegram-Gruppen werben angebliche Finanzexperten mit exklusiven Börsentipps. Die Investitionen auf gefälschten Plattformen enden im Totalverlust.
- Geldwäsche-Jobs: Unseriöse Jobangebote locken Bürger, als sogenannte Finanzagenten zu arbeiten. In Wahrheit werden sie für Geldwäsche missbraucht, oft ohne ihr volles Bewusstsein.
Die wichtigsten Schutztipps der Polizei
Angesichts der steigenden Fallzahlen verstärken die Behörden ihre Präventionsarbeit. Der wichtigste Ratschlag lautet: Nie aufgrund einer Messenger-Nachricht Geld an unbekannte Konten überweisen.
Konkret empfehlen die Ermittler:
* Bei Nachrichten von unbekannten Nummern, die sich als Verwandte ausgeben, sofort misstrauisch werden.
* Die betroffene Person unter der alten, bekannten Telefonnummer anrufen, um die Geschichte zu prüfen.
* Kontrollfragen stellen, deren Antwort nur der echte Angehörige wissen kann.
* Unbekannte und verdächtige Kontakte umgehend blockieren und melden.
* Im Schadensfall sofort die Bank kontaktieren und Strafanzeige bei der Polizei erstatten.
Warum WhatsApp für Kriminelle so attraktiv ist
Die Verlagerung auf Messenger-Dienste bietet Betrügern mehrere Vorteile. Sie erreichen einfach und kostengünstig eine riesige Anzahl potenzieller Opfer und bleiben dabei anonym. Oft agieren sie aus dem Ausland, was die Strafverfolgung erschwert.
Die persönliche, direkte Kommunikation schafft eine trügerische Vertrauensbasis. Und die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, eigentlich ein Privatsphäre-Schutz, macht die Nachverfolgung für Ermittler schwierig – es sei denn, sie kommen an die Endgeräte.
Die Entwicklung zeigt: Eine grundlegende Skepsis gegenüber unerwarteten Nachrichten mit Geldforderungen ist heute unerlässlich. Der einfachste Schutz bleibt die Verifizierung über einen zweiten, bekannten Kanal – wie den Anruf auf der alten Nummer.
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