WhatsApp, Status-Updates

WhatsApp führt Status-Updates für Kanäle ein

28.01.2026 - 06:23:12

WhatsApp entwickelt eine neue Funktion, mit der Kanal-Betreiber flüchtige Inhalte wie Bilder und Videos posten können. Diese Updates verschwinden nach 24 Stunden und sollen die Interaktion steigern.

WhatsApp erweitert seine Broadcast-Funktion: Kanal-Betreiber sollen bald temporäre Status-Updates posten können. Die neue Funktion, die in einer Android-Beta entdeckt wurde, verbindet dauerhafte Kanal-Posts mit der flüchtigen Dynamik von Statusmeldungen.

Neues Werkzeug für zeitnahe Kommunikation

Die Funktion befindet sich in Entwicklung und wird es Kanal-Admins ermöglichen, Bilder, Videos und Sprachnachrichten zu teilen, die nach 24 Stunden automatisch verschwinden. Diese Integration soll Millionen von Followern öffentlicher Personen, Organisationen und Marken eine dynamischere, unmittelbarere Inhaltsform bieten – ohne den Hauptkanal zu überladen.

Die Entwicklung kommt zu einem Zeitpunkt, in dem WhatsApp-Kanäle global an Bedeutung gewinnen und gleichzeitig stärker in den regulatorischen Fokus rücken. Die neue Funktion könnte die Strategien von Unternehmen und Content-Erstellern auf der Plattform grundlegend verändern.

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Wie die Kanal-Status funktionieren

Die kommende Funktionalität führt einen eigenen Status-Bereich für Kanäle ein, den Follower im „Updates“-Tab sehen können. Um den Status eines Kanals anzuzeigen, tippen Nutzer auf das Kanal-Symbol. Der Prozess für Admins soll dem vertrauten Ablauf für persönliche Status-Updates entsprechen – eine nahtlose Erfahrung für Ersteller.

Diese Updates sind ideal für kurzfristige Ankündigungen, Einblicke hinter die Kulissen oder zeitkritische Informationen. Damit übernimmt WhatsApp das beliebte „Stories“-Format von Plattformen wie Instagram und Facebook, integriert es aber direkt in die Broadcast-orientierte Kanal-Funktion. Follower können mit Emoji-Reaktionen interagieren.

Mehr Engagement mit Privatsphären-Schutz

Das neue Tool soll die Interaktion steigern, indem es Erstellern mehr Flexibilität im Umgang mit ihrem Publikum bietet. Flüchtige Inhalte schaffen Dringlichkeit und motivieren Follower zu häufigeren Besuchen.

Ein Schlüsselaspekt ist der privatsphärenorientierte Ansatz bei Analysen: Kanal-Admins sehen zwar die Gesamtzahl der Betrachter jedes Status-Updates, aber nicht die konkreten Identitäten. Dieser Schutz ist besonders für Kanäle mit Tausenden oder Millionen Abonnenten relevant. Auch Follower können nicht sehen, wer den Status sonst gesehen hat.

Die Funktion wurde zuerst in WhatsApp Beta für Android (Version 2.26.4.5) identifiziert und wird voraussichtlich in einer künftigen offiziellen Version erscheinen.

Regulatorischer Kontext in der EU

Die Entwicklung neuer Kanal-Funktionen erfolgt unter verschärfter regulatorischer Beobachtung. Diese Woche hat die Europäische Kommission WhatsApp-Kanäle offiziell als Very Large Online Platform (VLOP) unter dem Digital Services Act (DSA) eingestuft.

Diese Klassifizierung tritt in Kraft, wenn ein Dienst mehr als 45 Millionen monatlich aktive Nutzer in der EU hat. Meta muss bis Mitte 2026 strengere Inhaltsmoderations- und Risikobewertungsregeln einhalten. Die EU-Entscheidung trennt den öffentlichen Broadcast-Charakter der Kanäle vom privaten, Ende-zu-Ende-verschlüsselten Messaging-Dienst, der von diesen VLOP-Verpflichtungen ausgenommen bleibt.

Metas fortgesetzte Investitionen in Kanal-Funktionen unterstreichen die strategische Bedeutung der Plattform – besonders im Wettbewerb mit Rivalen wie Telegram. Gleichzeitig muss das Unternehmen ein komplexes neues Umfeld digitaler Compliance navigieren.

Ausblick und nächste Schritte

Nachdem die Kanal-Status-Funktion als in Entwicklung bestätigt ist, werden wahrscheinlich weitere Tests im Beta-Programm folgen. Anschließend könnte die Funktion auf iOS-Beta-Nutzer ausgeweitet werden, bevor ein globaler Rollout erfolgt.

Die Einführung könnte Kanäle von einem einfachen Broadcast-Medium zu einem vielseitigeren, interaktiven Kommunikations-Hub transformieren. Die Branche wird genau beobachten, wie Nutzer diese neuen ephemeren Tools annehmen. Für WhatsApp geht es darum, die Plattform dynamisch und attraktiv zu halten – mit mehr Gründen für Ersteller und Follower, Zeit in das Ökosystem zu investieren.

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