WhatsApp: Neue Sicherheits-Tools gegen Betrugs-Welle
02.02.2026 - 02:54:11WhatsApp verstärkt den Kampf gegen Betrugsmaschen, die gezielt Senioren treffen. Der Konzern Meta kündigte neue „Strikte Kontoeinstellungen“ an, während Polizeibehörden vor einer Eskalation der „Hallo Mama, hallo Papa“-Masche warnen. Für Millionen Nutzer wird digitale Wachsamkeit immer wichtiger.
Enkeltrick 2.0: So funktionieren die neuen Maschen
Die Betrugsmethoden werden raffinierter. Behörden melden eine Zunahme des digitalen Enkeltricks. Dabei kontaktieren Kriminelle ihre Opfer von unbekannten Nummern mit Sätzen wie „Hallo Mama, mein Handy ist kaputt“. Sie geben sich als in Not geratene Kinder aus und bitten um dringende Geldüberweisungen – ganz ohne verräterische Telefonstimme.
Neben diesem emotionalen Betrug kursieren weitere Gefahren:
* Job Scamming: Lockangebote fordern Vorleistungen für angebliche Jobs, das Geld ist danach weg.
* Ghost Pairing: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor dieser Technik, bei der Konten unbemerkt mit fremden Geräten gekoppelt werden, um Chats mitzulesen.
Diese Vielfalt erfordert ein grundlegendes Verständnis der eigenen Sicherheitseinstellungen.
Erste Hilfe: Diese Privatsphäre-Einstellungen schützen
Der beste Schutz beginnt in den WhatsApp-Einstellungen unter „Datenschutz“. Experten raten, die Sichtbarkeit persönlicher Informationen drastisch einzuschränken.
Setzen Sie diese Punkte idealerweise auf „Meine Kontakte“:
* Profilbild
* Info-Text
* Online-Status („Zuletzt online“)
* Statusmeldungen
Zwei weitere Funktionen sind entscheidend: Blockieren Sie unbekannte Nummern umgehend. Und stellen Sie unter „Gruppen“ ein, dass nur Kontakte Sie hinzufügen dürfen. So landen Sie nicht ungefragt in Spam-Gruppen.
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Die digitale Festung: Zwei-Faktor-Authentifizierung & Co.
Die wirksamste Waffe gegen Konto-Übernahmen ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Sie funktioniert wie ein zusätzliches Schloss: Selbst mit Passwort und SMS-Code kommen Angreifer nicht ohne Ihre persönliche, sechsstellige PIN ins Konto.
Aktivieren Sie sie unter „Einstellungen > Konto > Verifizierung in zwei Schritten“. Hinterlegen Sie eine E-Mail-Adresse für den Fall, dass Sie die PIN vergessen.
Zusätzlich rollt Meta nun die „Strikten Kontoeinstellungen“ aus. Diese Bündel-Funktion maximiert den Schutz mit einem Klick:
* Blockiert automatisch Anhänge von Unbekannten.
* Schränkt weitere Funktionen ein.
* Minimiert die Angriffsfläche des Kontos.
Digitale Bildung: Kurse schließen die Wissenslücke
Die sichere Nutzung will gelernt sein. Initiativen wie der „DigitalPakt Alter“ fördern deshalb bundesweit Lernorte für Senioren. Viele Volkshochschulen bieten spezielle Smartphone- und WhatsApp-Kurse an.
Mobile Angebote wie der „Digitale Engel“ besuchen Seniorentreffs, um vor Ort Hilfe zu leisten. Diese Unterstützung ist zentral, um die digitale Teilhabe aller Generationen sicher zu gestalten.
Ein ständiges Wettrennen
Die Sicherheitslandschaft bleibt in Bewegung. WhatsApp plant Berichten zufolge die Einführung von Benutzernamen, um Telefonnummern zu schützen. Doch Kriminelle passen ihre Taktiken ständig an.
Bleiben Sie wachsam! Der beste Schutz ist eine Kombination aus technischen Einstellungen und gesundem Misstrauen – besonders bei unerwarteten Nachrichten mit Geldforderungen. Der Dialog in der Familie ist dabei goldwert: Jüngere sollten ihre Angehörigen aktiv beim Check der Sicherheitseinstellungen unterstützen.
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