Wheaton Precious Metals Aktie: Zacks erhöht Q3-EPS um 12 Prozent
Veröffentlicht am: 26.07.2026 um 18:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Analysten von Zacks Research haben am heutigen Sonntag ihre Schätzungen für das Edelmetall-Streaming-Unternehmen Wheaton Precious Metals nach oben korrigiert. Die Experten erwarten für das dritte Quartal 2026 nun ein um zwölf Prozent höheres Ergebnis je Aktie (EPS). Diese Anpassung basiert maßgeblich auf einer prognostizierten Produktionssteigerung von acht Prozent in der Pangang-Mine.
Das Papier beendete die Handelswoche am Freitag bei 98,22 Euro. Damit liegt der Titel derzeit rund 32,29 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 145,05 Euro. Trotz dieses deutlichen Abstands zum Jahreshöchstwert zeigen sich Marktbeobachter zunehmend optimistisch für die fundamentale Entwicklung des kanadischen Konzerns.
Produktionstrend stützt die Wachstumserwartungen
Neben der stärkeren Förderung in der Pangang-Mine profitiert das Unternehmen von einem stabilen operativen Umfeld. Der Streaming-Umsatz legte im Vorjahresvergleich um neun Prozent zu, während die Branche insgesamt nur ein Wachstum von sechs Prozent verzeichnete. Mit einer Bruttomarge von etwa 85 Prozent und einem Marktanteil von rund 60 Prozent im Streaming-Sektor behauptet Wheaton Precious Metals eine dominante Stellung.
Das Management verfügt zudem über eine solide Liquiditätsposition mit Barreserven von mehr als 200 Millionen US-Dollar. Diese finanzielle Basis ermöglicht es dem Unternehmen, weiterhin regelmäßige Ausschüttungen vorzunehmen. Die Quartalsdividende beläuft sich aktuell auf 0,195 US-Dollar pro Aktie, was die Kontinuität der Aktionärsvergütung unterstreicht.
Institutionelle Investoren setzen auf Kapazitätsausbau
Das wachsende Vertrauen in das Geschäftsmodell spiegelt sich auch in den Portfolios großer Vermögensverwalter wider. Der Healthcare of Ontario Pension Plan Trust Fund hat seine Beteiligung im ersten Quartal 2026 massiv um 420,8 Prozent auf über 311.000 Aktien ausgebaut. Auch Norges Bank stieg Medienberichten zufolge mit einer bedeutenden neuen Position im Wert von rund 865 Millionen US-Dollar bei dem Unternehmen ein.
In der Bilanz für das erste Quartal meldete der Konzern einen Umsatzsprung von 91,7 Prozent auf 901,47 Millionen US-Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag mit 1,28 US-Dollar über den ursprünglichen Erwartungen des Marktes. Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 taxieren Analysten das EPS mittlerweile auf 4,71 US-Dollar, mit weiteren Steigerungen auf über 5,20 US-Dollar bis zum Jahr 2028.
Die Einschätzungen der Bankhäuser bleiben daher überwiegend positiv. Das durchschnittliche Kursziel liegt laut Konsens der Beobachter bei 161,09 US-Dollar, was das Rating „Moderate Buy“ untermauert. Während die Analysten von UBS ein Ziel von 150 US-Dollar ausgeben, traut Jefferies der Aktie einen Anstieg auf 177 US-Dollar zu. Ein potenzieller Goldpreisrückgang von 20 Prozent gilt jedoch als Risiko, das die Diskontsätze in der Bewertung beeinflussen könnte.
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