WHO, Pandemie

WHO warnt vor stiller Pandemie der Bewegungsmangel

26.01.2026 - 15:39:12

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekräftigt ihre dringende Empfehlung für mehr Bewegung. Mindestens 150 Minuten moderate Aktivität pro Woche sollen das Risiko für Zivilisationskrankheiten senken. Hintergrund sind weltweit steigende Zahlen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs.

Kern der Strategie ist die sogenannte „2,5-Stunden-Regel“. Sie sieht wöchentlich 150 bis 300 Minuten moderate oder 75 bis 150 Minuten intensive Bewegung vor. Zusätzlich empfiehlt die WHO an mindestens zwei Tagen muskelkräftigende Übungen.
* Moderate Aktivität: Flottes Gehen, Gartenarbeit oder Tanzen.
* Intensives Training: Joggen, schnelles Radfahren oder Schwimmen.

Die Leitlinien basieren auf umfangreichen Studien. Sie belegen: Regelmäßige Bewegung reduziert das Risiko für Herzerkrankungen, Schlaganfall und verschiedene Krebsarten. „Jede Bewegung zählt“, betont die WHO. Selbst kleine Steigerungen im Alltag haben positive Effekte.

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Alarmierende Zahlen: Jeder Vierte bewegt sich zu wenig

Trotz der bekannten Vorteile herrscht global ein alarmierender Bewegungsmangel. Laut WHO erreichen etwa 31 Prozent der Erwachsenen und 80 Prozent der Jugendlichen nicht die empfohlenen Ziele. Diese „stille Pandemie“ hat gravierende Folgen.

Körperliche Inaktivität gilt als vierthäufigster Risikofaktor für die weltweite Sterblichkeit. Schätzungen zufolge ließen sich jährlich über fünf Millionen Todesfälle vermeiden, wenn die Bevölkerung aktiver wäre. Die wirtschaftlichen Kosten durch Behandlung und Produktivitätsverluste sind immens.

So gelingt der Einstieg in den aktiven Alltag

Die Integration von mehr Bewegung in den Wochenplan erscheint vielen als Hürde. Experten raten zu einfachen Strategen: Aktivitäten wählen, die Freude bereiten. Das kann der Spaziergang in der Mittagspause, der Fahrradweg zur Arbeit oder konsequent das Treppensteigen sein.

Die Empfehlungen gelten für alle – auch für Schwangere, Ältere und Menschen mit chronischen Erkrankungen. Für sie gibt es angepasste Ratschläge. So sollten Senioren ab 65 Jahren mindestens dreimal pro Woche ihr Gleichgewicht trainieren, um Stürzen vorzubeugen. Kinder und Jugendliche brauchen sogar durchschnittlich 60 Minuten Bewegung pro Tag.

Prävention als kosteneffektivste Medizin

Die WHO-Strategie markiert einen Paradigmenwechsel: weg von der reinen Behandlung, hin zur verstärkten Prävention. Regelmäßige Bewegung ist eine der kosteneffektivsten Maßnahmen gegen die Belastung der Gesundheitssysteme.

Massenmediale Kampagnen zur Bewegungsförderung zählen für die Organisation zu den besten Investitionen. Ein aktiver Lebensstil verlängert nicht nur die Lebenserwartung, sondern verbessert auch spürbar die Lebensqualität. Studien deuten sogar an: Noch mehr Bewegung als empfohlen geht mit einer weiter sinkenden Sterblichkeit einher.

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