WDH: Sartorius-Chef hĂ€lt US-Zölle fĂŒr beherrschbar
16.04.2025 - 11:15:04(Wiederholung: Im ersten Absatz wurde im vorletzten Satz ein fehlender Buchstabe ergÀnzt: "gute Chancen" (nicht: Chance).)
GĂTTINGEN (dpa-AFX) - Der Göttinger Labor- und Pharmazulieferer Sartorius DE0007165631 rechnet nicht mit gröĂeren Problemen durch die Zollpolitik von US-PrĂ€sident Donald Trump. "Wir haben ein sehr gut ausgebautes internationales Netzwerk an ProduktionsstĂ€tten, nicht zuletzt auch in den USA", sagte Vorstandschef Joachim Kreuzburg bei der Vorlage der Quartalszahlen. Daneben sehe er gute Chancen, mögliche Zölle an die Kunden weiterzugeben. "Insofern halten wir das Thema fĂŒr beherrschbar."
Gut ein Drittel seines Umsatzes macht Sartorius in Amerika, den GroĂteil davon in den USA. Die HĂ€lfte davon könne man aber vor Ort produzieren, sagte Kreuzburg. Sartorius hat bereits in den USA vier eigene Werke und ein weiteres in Puerto Rico. Zudem, so der Vorstandchef, seien die Produkte hochgradig spezifiziert und lieĂen sich nicht so leicht ersetzen. "Insofern ist da ein Wechsel ohnehin nicht zu erwarten." Er gehe daher davon aus, Zölle ĂŒber ZuschlĂ€ge weitergeben zu können. "Wir sind darauf vorbereitet, werden das kurzfristig entscheiden."
VorĂŒbergehende Auswirkungen durch die Zölle seien zwar kurzfristig nicht auszuschlieĂen. Das werde aber keinen Einfluss auf die starke Marktstellung und WettbewerbsfĂ€higkeit von Sartorius haben. "Ich möchte betonen, dass wir uns hier wirklich als sehr robust aufgestellt ansehen."

