WDH: Mehr Geld fĂŒr 21.000 BeschĂ€ftigte von Fresenius Helios
16.04.2025 - 18:08:56("zahlreiche ambulante Einrichtungen") korrigiert.)
BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Rund 21.000 BeschĂ€ftigte in den Helios-Kliniken des Gesundheitskonzerns Fresenius DE0005785604 bekommen deutlich mehr Geld. Das Unternehmen hat sich mit der Gewerkschaft Verdi auf Lohnerhöhungen fĂŒr Mitarbeiter im nichtĂ€rztlichen Dienst in 33 Helios-KrankenhĂ€usern in Deutschland geeinigt. Das teilten beide Seiten in Berlin nach der vierten Verhandlungsrunde mit. Unter den Abschluss fallen etwa Pflegerinnen und Pfleger sowie BeschĂ€ftigte in therapeutischen Berufen.
Die rund 21.000 betroffenen Helios-Mitarbeiter bekommen demnach rĂŒckwirkend zum 1. MĂ€rz 2025 drei Prozent mehr Geld, mindestens jedoch 110 Euro, weitere drei Prozent gibt es zum 1. Mai 2026. Zudem sollen unter anderem die VergĂŒtungen fĂŒr Auszubildende steigen und ZuschlĂ€ge, etwa fĂŒr Wechselschichten. Die Laufzeit des Tarifvertrags geht bis Ende MĂ€rz 2027.
"Die entschlossenen Warnstreiks der Kolleginnen und Kollegen samt vielen kreativen Aktionen haben sich gelohnt", sagte Sylvia BĂŒhler, VerhandlungsfĂŒhrerin der Gewerkschaft. Helios sprach von einem Ergebnis nach zĂ€hem Ringen, das sich sehen lassen könne.
Helios mit Sitz in Berlin gehört zum Dax DE0008469008-Konzern Fresenius und ist gröĂter privater Krankenhausbetreiber in Deutschland mit rund 80 Kliniken. Das Unternehmen behandelt hierzulande rund 5,5 Millionen Patienten im Jahr und beschĂ€ftigt knapp 78.000 Menschen, fĂŒr die verschiedene TarifvertrĂ€ge gelten, darunter HaustarifvertrĂ€ge und VertrĂ€ge mit dem Marburger Bund fĂŒr KlinikĂ€rzte. Europaweit betreibt Fresenius Helios nach eigenen Angaben rund 150 KrankenhĂ€user und zahlreiche ambulante Einrichtungen. So ist das Unternehmen stark in Spanien engagiert.

