Wienerberger, Aktie

Wienerberger Aktie: Neues Jahrestief

13.03.2026 - 16:04:19 | boerse-global.de

Der Baustoffkonzern Wienerberger erreicht ein neues Jahrestief, während die Übernahme der Italcer Group und eine Umschichtung durch Großinvestor BlackRock die Strategie prägen.

Wienerberger Aktie: Neues Jahrestief - Foto: über boerse-global.de
Wienerberger Aktie: Neues Jahrestief - Foto: über boerse-global.de

Der Baustoffriese Wienerberger steckt in einem Spagat: Während Großinvestor BlackRock seine Position feinjustiert und die Übernahme der italienischen Italcer Group Form annimmt, markiert der Aktienkurs ein neues 52-Wochen-Tief. Trotz solider operativer Zahlen für das vergangene Jahr scheint der Markt die langfristigen Wachstumsziele angesichts der Flaute im Wohnungsbau skeptisch zu bewerten.

BlackRock justiert Beteiligung neu

BlackRock hat seine direkte Beteiligung am 10. März leicht unter die wichtige 4-Prozent-Schwelle auf 3,95 % gesenkt. Zeitgleich erhöhte der weltweit größte Vermögensverwalter jedoch seine Position über Finanzinstrumente auf 0,48 %. In der Summe bleibt BlackRock mit einer Gesamtbeteiligung von 4,43 % ein gewichtiger Ankerinvestor. Diese Umschichtung fällt in eine Phase, in der Wienerberger die Weichen für eine deutliche Expansion stellt.

Wachstumssprung durch Übernahme

Im Zentrum der Strategie steht der Erwerb einer Mehrheit an der Italcer Group. Wienerberger übernimmt 50 % plus eine Aktie des italienischen Keramikspezialisten, der zuletzt einen Jahresumsatz von rund 350 Millionen Euro erwirtschaftete. Ziel ist es, das Portfolio bei hochwertigen Fassaden- und Renovierungslösungen zu verbreitern und so die Abhängigkeit vom kriselnden Neubausektor zu verringern. Die Transaktion soll bereits im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen werden.

Operative Stabilität vs. Börsenflaute

Operativ steht das Unternehmen auf einem stabilen Fundament. Das Geschäftsjahr 2025 schloss Wienerberger mit einem EBITDA von 754 Millionen Euro und einem freien Cashflow von 474 Millionen Euro ab. Dennoch reagierte die Aktie zuletzt empfindlich und fiel am Freitag um 3,28 % auf 23,58 Euro. Damit summiert sich das Minus seit Jahresbeginn auf über 22 %.

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Für das laufende Jahr strebt das Management inklusive der Italcer-Integration ein operatives EBITDA von 810 Millionen Euro an. Bis 2029 soll diese Kennzahl durch Synergien und den Ausbau von Systemlösungen auf über eine Milliarde Euro steigen. Ob diese Ambitionen ausreichen, um den Abwärtstrend nachhaltig zu brechen, wird sich auch am 25. März zeigen, wenn Wienerberger den vollständigen Geschäftsbericht für 2025 veröffentlicht.

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