Winterdepression, Hausarzt

Winterdepression: So hilft der Hausarzt gegen den Winterblues

28.01.2026 - 15:12:12

HausÀrzte empfehlen einen multimodalen Ansatz aus Lichttherapie, Bewegung und kognitiver Verhaltenstherapie, um saisonal-affektiven Störungen wirksam zu begegnen.

Die Tage werden kürzer, die Stimmung gedrückt – viele Menschen kämpfen jetzt mit einer saisonal-affektiven Störung (SAD). Hausärzte setzen auf einen Mix aus Licht, Bewegung und Therapie, um die psychische Widerstandskraft zu stärken.

Licht als natürlicher Stimmungsmacher

Der Hauptauslöser für die Winterdepression ist fehlendes Tageslicht. Es stört den Haushalt der Botenstoffe Serotonin und Melatonin im Gehirn. Die Folge: Antriebslosigkeit und gedrückte Stimmung.
Hausärzte raten daher zu täglichen Spaziergängen zur Mittagszeit. Selbst bei Wolken ist das Licht draußen viel intensiver als in geschlossenen Räumen. Eine wirksame Ergänzung sind spezielle Tageslichtlampen (mindestens 10.000 Lux). Eine morgendliche Anwendung von 30 Minuten kann den inneren Rhythmus wieder ins Lot bringen.

Den Kopf aus dem Wintermodus holen

Neben Licht gewinnen mentale Strategien an Bedeutung. Eine auf SAD spezialisierte kognitive Verhaltenstherapie hilft, negative Gedankenmuster zu durchbrechen, die mit der dunklen Jahreszeit verbunden sind. Statt sich zurückzuziehen, lernen Betroffene, sich bewusst auf wintertaugliche Aktivitäten einzulassen. Studien deuten darauf hin, dass dieser Ansatz langfristig die Resilienz stärkt. Der Hausarzt ist hier der erste Ansprechpartner für eine Vermittlung.

Bewegung und Ernährung pushen das Wohlbefinden

  • Aktivität: Regelmäßiger Sport, idealerweise an der frischen Luft, setzt Endorphine und stimmungsaufhellende Botenstoffe frei. Er vertreibt trübe Gedanken und steigert das Wohlbefinden.
  • Ernährung: Typisch für SAD ist Heißhunger auf Süßes. Langfristig stabilisiert eine ausgewogene Kost die Stimmung besser. Lebensmittel wie Nüsse, Eier und Fisch enthalten Tryptophan, eine Vorstufe von Serotonin. Ein möglicher Vitamin-D-Mangel sollte ärztlich abgeklärt werden.
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Der Hausarzt als Lotse im Gesundheitssystem

Die wirksamste Prävention ist ein multimodaler Ansatz. Es geht um das intelligente Zusammenspiel mehrerer Strategien. Der Hausarzt spielt dabei eine zentrale Rolle: Er stellt die Diagnose, schließt körperliche Ursachen aus und berät zu Lebensstiländerungen. Er kann Lichttherapiegeräte verordnen oder an Psychotherapeuten vermitteln. In schweren Fällen kommt auch eine medikamentöse Behandlung infrage.

Die Zukunft liegt in einer stärker personalisierten Prävention. Sie soll individuelle Risikofaktoren und Lebensumstände besser berücksichtigen. Das Ziel bleibt klar: Mit proaktivem Handeln und gestärkter mentaler Widerstandskraft lässt sich dem Wintertief wirksam begegnen.

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