XPeng Aktie: Profitabel, aber abgestraft
22.03.2026 - 04:49:26 | boerse-global.deDer chinesische Elektroautohersteller XPeng hat im Schlussquartal 2025 einen historischen Meilenstein erreicht und erstmals schwarze Zahlen geschrieben. Anstatt diesen Erfolg zu feiern, schickten Anleger das Papier am Freitag jedoch auf Talfahrt. Verantwortlich für die schlechte Stimmung ist ein trüber Ausblick auf das laufende Jahr, der die ehrgeizigen KI- und Robotik-Pläne des Managements vorerst überschattet.
Historischer Gewinn und KI-Fokus
Im vierten Quartal übertraf das Unternehmen die Erwartungen deutlich und verbuchte einen Nettogewinn von 0,38 Milliarden Renminbi. Eine Rekordmarge von 21,3 Prozent stützte dieses Ergebnis. Parallel dazu treibt das Management den Umbau zu einem KI-Mobilitätskonzern voran. Ein zentraler Baustein ist der hauseigene „Turing“-Chip, von dem bereits über 200.000 Einheiten ausgeliefert wurden. Bis Ende 2026 soll die Millionenmarke fallen, um externe Partner wie Volkswagen mit Rechenleistung zu versorgen. Das erste gemeinsam entwickelte Modell, der ID. UNYX 08, rollt bereits vom Band.
Schwache Prognose drückt den Kurs
Die Freude über die positiven Quartalszahlen verpuffte allerdings schnell, als der Blick auf die Prognose für das erste Quartal 2026 fiel. Das Management rechnet nur noch mit 61.000 bis 66.000 ausgelieferten Fahrzeugen, was einem Rückgang von rund 30 bis 35 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Auch der erwartete Umsatz liegt mit maximal 13,28 Milliarden Renminbi spürbar unter den Markterwartungen von über 15 Milliarden. Als Gründe nannte die Führungsebene eine saisonale Flaute sowie die neu eingeführte Kaufsteuer von fünf Prozent auf Elektroautos in China. Investoren reagierten prompt: Die Aktie rutschte am Freitag um 8,16 Prozent auf 15,20 Euro ab und weitete damit die Verluste der vergangenen sieben Tage auf über 13 Prozent aus.
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Um dem aktuellen Gegenwind zu trotzen, plant das Unternehmen eine Erhöhung der Forschungs- und Entwicklungsausgaben für Künstliche Intelligenz auf 7,0 Milliarden Renminbi im laufenden Jahr. Ein Teil dieser Investitionen fließt in die sogenannte physische KI. Bis Ende 2026 strebt XPeng die Massenproduktion des humanoiden Roboters „IRON“ an, mit einem Ziel von über 1.000 Einheiten pro Monat. Da das Gesamtjahr 2025 trotz des starken Schlussquartals noch mit einem Nettoverlust von 1,14 Milliarden Renminbi endete, bleibt die dauerhafte Profitabilität die wichtigste operative Hürde für die nahe Zukunft.
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