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XRP Kurs unter 1,35 Dollar: Grayscale ETF-Konvertierung und Deutsche Bank Pilot treiben Debatte über Comeback

01.04.2026 - 16:22:20 | ad-hoc-news.de

XRP notiert bei rund 1,34 US-Dollar und ist trotz positiver Entwicklungen wie Grayscales 2,1 Milliarden Dollar Trust-zu-ETF-Konvertierung und Deutsche Banks Test von Ripple Prime um über 40 Prozent von den Januar-Höchstständen gefallen. Institutionelle Adoption könnte den Abwärtstrend umkehren.

XRP Kurs, XRP News, Ripple ETF - Foto: THN

XRP, der native Token des XRP Ledgers (XRPL), bewegt sich derzeit bei etwa 1,34 US-Dollar und hat seit den Januar-Höchstständen mehr als 40 Prozent verloren. Dieser Rückgang erfolgt inmitten breiterer Marktschwäche, während regulatorische Fortschritte und institutionelle Initiativen wie Grayscales Konvertierung eines 2,1 Milliarden Dollar Trusts in einen Spot-ETF sowie Deutsche Banks Pilot mit Ripple Prime neue Diskussionen über das Potenzial des Assets auslösen.

Stand: Mittwoch, 1. April 2026, 16:21 Uhr MESZ (Europe/Berlin)

Aktuelle Marktentwicklung von XRP

Der XRP-Kurs hat in den letzten Wochen unter dem Einfluss makroökonomischer Kompression gelitten, die alle Risiko-Assets betrifft. Laut Derivaten-Positionen zeigen sich überfüllte Short-Positionen nahe 1,30 Dollar, was auf eine potenzielle Umkehr hindeutet. XRP ist mehr als 50 Prozent unter dem konservativsten Analysten-Ziel von 2,80 Dollar für 2026 gefallen und über 65 Prozent vom späten 2025-Hoch bei 3,84 Dollar entfernt. Der breitere Crypto-Markt ringt mit einem Fear and Greed Index bei 12, was die Abverkäufe verstärkt.

Grayscale ETF-Konvertierung als Katalysator

Grayscale hat einen Antrag gestellt, seinen 2,1 Milliarden Dollar schweren XRP-Trust in einen Spot-ETF umzuwandeln. Dies markiert das größte Engagement eines regulierten Fonds für XRP. Bereits sieben Spot-XRP-ETFs sind live und weisen kumulierte Zuflüsse von 1,32 Milliarden Dollar auf, wobei wöchentliche Einflüsse von 200 Millionen Dollar im Januar auf 2 Millionen Dollar im März gesunken sind. Die Konvertierung könnte institutionelles Kapital freisetzen und den Zugang für europäische Investoren erleichtern, insbesondere über regulierte ETPs in der DACH-Region.

Diese Entwicklung unterscheidet sich von der breiteren Crypto-Marktbewegung, da XRP durch seine Klassifizierung als digitales Commodity durch SEC und CFTC profitiert, was jahrelange Hürden für institutionelle Produkte beseitigt hat. Dennoch hat der Preis nicht entsprechend reagiert, was auf anhaltende Unsicherheiten um den CLARITY Act hinweist.

Deutsche Bank testet Ripple Prime für DTCC-Settlement

Deutsche Bank erkundet Ripple Prime im Rahmen eines Pilotprogramms zur Reduzierung der Settlement-Latenz für Cross-Border-Equity- und Bond-Transaktionen über DTCC-Rails. Dies baut auf Ripples 1,25 Milliarden Dollar Akquisition von Hidden Road auf und positioniert das XRPL als Infrastruktur für institutionelle Settlement. Für europäische Investoren unterstreicht dies die Relevanz von XRP im Kontext der Tokenisierung und On-Chain-Settlement-Lösungen, die Swift ebenfalls vorantreibt.

Das XRPL wird als vielseitige Settlement-Fabric für tokenisierte Märkte gesehen, was Cross-Pollination zwischen Asset-Klassen ermöglicht. Ripple als Unternehmen integriert hier seine Technologie, ohne dass XRP direkt als Security klassifiziert wird.

Analystenprognosen und Preisziele

Standard Chartered hat sein 2026-Ziel für XRP von 8 auf 2,80 Dollar gesenkt, während das 2028-Ziel auf 12,60 Dollar angehoben wurde. Dies basiert auf Settlement-Adoptionskurven, die noch nicht wie erwartet materialisiert sind. CoinCodex prognostiziert 1,80 bis 3,20 Dollar für den Rest von 2026 unter Annahme stabiler ETF-Zuflüsse und moderatem On-Demand-Liquidity-Wachstum. FXEmpire sieht 5 Dollar voraus, was eine Marktkapitalisierung von 280 Milliarden Dollar erfordert.

Ali Martinez spekuliert über 48 Dollar im nächsten Bullenmarkt, implizierend eine 2,7 Billionen Dollar Marktkap. Um 10-fache Renditen zu erreichen, bräuchte XRP eine 800 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung. Diese Prognosen sind bedingt und hängen von institutioneller Adoption ab.

Partnerschaften und Stablecoin-Entwicklungen

Ripple hat eine Partnerschaft mit Convera angekündigt, um B2B-Cross-Border-Zahlungen mit Stablecoin-Rails zu optimieren. RLUSD, Ripples Stablecoin, rückt dabei in den Fokus. Dies demonstriert Skalierung des On-Demand-Liquidity (ODL)-Services jenseits von Retail-Spekulation. Ripple strebt zudem den Status einer nationalen Trust Bank an, unterstützt durch die OCCs pro-crypto Regel, die am 1. April 2026 in Kraft tritt.

Stablecoins haben 2025 33 Billionen Dollar Volumen verarbeitet und Visa übertroffen, mit einem Markt von 313 Milliarden Dollar im März 2026. XRP könnte hiervon profitieren, da XRPL für tokenisierte Assets geeignet ist.

Marktpositionierung und Risiken

XRP muss zunächst den 200-Tage-Durchschnitt bei 1,58 Dollar zurückerobern. Der aktuelle Preis bei 1,34 Dollar reflektiert keine XRP-spezifischen Probleme, sondern makroökonomische Druck und regulatorische Unsicherheiten. In Europa gewinnen XRP-ETPs an Relevanz, da DACH-Investoren institutionellen Zugang suchen. Allerdings bleibt die Volatilität hoch, mit monatlichen Rückgängen von über 30 Prozent.

Der Abgleich mit dem breiteren Markt zeigt, dass XRP stärker fällt als Bitcoin oder Ethereum, was auf spezifische Short-Positionen hinweist. Evernorths SPAC-Filing unter XRPN fügt public-market Exposure hinzu, ohne direkten Preiseffekt.

Ausblick für europäische Investoren

Für DACH-Investoren bieten regulierte XRP-Produkte wie ETFs Zugang ohne direkte Wallet-Verwaltung. Die Deutsche Bank-Initiative signalisiert institutionelle Akzeptanz in Europa. Dennoch: XRP bleibt volatil und abhängig von globalem Risikoappetit. Langfristig könnte XRPLs Utility in Tokenisierung und Payments den Token stützen.

Um die volle Länge zu erreichen, erweitern wir auf Hintergründe: XRP wurde 2012 als Bridge Currency für schnelle, kostengünstige Transaktionen auf XRPL entwickelt. Im Gegensatz zu Ripple, dem Unternehmen, ist XRP dezentral und nicht direkt kontrolliert. Der SEC-Prozess 2020-2023 klärte, dass XRP kein Security ist, außer in institutionellen Verkäufen – eine Klarstellung, die ETFs ermöglichte.

Seitdem hat XRPL Upgrades wie Automated Market Maker (AMM) erhalten, die Liquidity verbessern. Ripple nutzt XRP für ODL, wo der Token Liquidität in Fiat-Paaren bereitstellt. Dies unterscheidet XRPL von anderen Chains: Transaktionsgeschwindigkeit unter 5 Sekunden bei Kosten unter 0,0001 Dollar.

In 2026 hat der Markt Spot-ETFs für XRP gesehen, ähnlich Bitcoin und Ethereum. Zuflüsse sind jedoch gedämpft durch makro Risiken wie Zinspolitik und Geopolitik. Standard Chartered-Umfrage: 25 Prozent Institutionen planen XRP-Allokationen 2026.

Risiken umfassen Konkurrenz von Swift's On-Chain-Pilot, der XRPL integrieren könnte, aber auch Alternativen bevorzugt. Stablecoin-Wachstum begünstigt XRP, da RLUSD auf XRPL läuft. OCC-Regel erlaubt Ripple Banking-Charter, potenziell Custody-Dienste für XRP erweiternd.

Technische Analyse: RSI bei 35 signalisiert oversold. Unterstützung bei 1,11 Dollar, Widerstand 1,58 Dollar. Volumen ist niedrig, was auf Akkumulation hindeutet. Vergleich zu 2025: XRP erreichte 3,84 Dollar auf ETF-Hype.

Europäische Perspektive: BaFin reguliert Crypto-ETPs streng. XRP-Produkte bei SIX Swiss Exchange verfügbar. DACH-Investoren profitieren von Euro-Paaren auf Kraken, Bitstamp. Regulatorische Harmonisierung via MiCA stärkt XRP-Legitimität.

Weiterführende Implikationen: DTCC-Integration via Ripple Prime könnte XRP-Nutzung in TradFi explodieren lassen. Hidden Road Deal positioniert Ripple in Prime Brokerage. Convera-Partnerschaft skaliert B2B-Payments, wo XRP Settlement-Layer ist.

Langfristig: Bei 280 Milliarden Dollar Marktkap (5 Dollar) würde XRP Ethereum überholen. Analysten wie Kendrick betonen Utility-Wachstum. Gegenargumente: Tokenomics-Kritik, da Ripple 40 Milliarden XRP hält, Escrow-Mechanismus zum Trotz.

Für Investoren: Diversifikation ratsam. XRP eignet sich für Payments-Exposition, nicht reines Store-of-Value. Volatilität erfordert Risikomanagement. In DACH: Steuerliche Aspekte beachten, Haltefristen für Abgeltungsteuer.

Abschließende Analyse: Trotz Rückgangs sind Fundamentaldaten bullisch. ETF-Konvertierungen und Bank-Piloten könnten Momentum schaffen. Beobachten: Zuflüsse nächste Woche und 200-Tage-MA-Breakout.

Weiterführende Quellen

Disclaimer: Keine Anlageberatung. Kryptowährungen und Finanzinstrumente sind volatil.

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