Zscaler, Aktie

Zscaler Aktie: Zero Trust auf SIM-Ebene mit IXT

13.05.2026 - 13:23:55 | boerse-global.de

Zscaler und IXT bringen Sicherheitskontrollen auf SIM-Ebene für kritische Infrastrukturen, um VPNs zu ersetzen.

Zscaler Aktie: Zero Trust auf SIM-Ebene mit IXT - Foto: über boerse-global.de
Zscaler Aktie: Zero Trust auf SIM-Ebene mit IXT - Foto: über boerse-global.de

Zscaler will seine Zero-Trust-Technik tiefer in kritische Infrastrukturen bringen. Der US-Anbieter für Cloud-Sicherheit koppelt seine ZTNA-Funktionen jetzt mit der Mobilfunkplattform von IXT, einem spezialisierten MVNO für sichere IoT-Konnektivität.

Der Ansatz ist ungewöhnlich direkt. Sicherheitsregeln greifen dabei schon auf SIM-Ebene, nicht erst am Endgerät. Für Betreiber von Industrieanlagen, Energie-, Wasser- oder Transportnetzen kann das die Abwehr vereinfachen und die Einhaltung strenger Vorgaben wie der EU-NIS2-Richtlinie erleichtern.

Sicherheit direkt über die SIM

Kern der Kooperation ist die Integration von Zscalers Zero Trust Exchange in IXT SecureNet. Der gesamte Datenverkehr von IoT- und OT-Geräten läuft damit durch eine zentrale Prüfstrecke. VPNs oder zusätzliche Agenten auf den Geräten braucht es dafür nicht.

Nathan Howe, bei Zscaler für Innovation zuständig, spricht von einem einfachen Weg, Zero-Trust-Kontrollen auf zellulär angebundene OT- und IoT-Geräte zu bringen. Henning Solberg, Technikchef und Mitgründer von IXT, verweist auf ein Grundproblem klassischer VPNs: Sie seien nicht für tausende kopflose Geräte in Industrieumgebungen gebaut worden.

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Weniger Angriffsfläche, mehr Kontrolle

Gerade bei verteilten Geräteflotten sorgen alte Sicherheitsmodelle oft für neue Probleme. Dazu zählen zu viele VPN-Zugänge, hoher Aufwand bei Zugriffsrechten und eine größere Angriffsfläche. Die neue Lösung setzt deshalb auf abgeschottete Verbindungen und lehnt eingehende Zugriffe aktiv ab.

Für jedes Gerät entsteht so eine Art private Insel. Zusätzlich sind privilegierter Fernzugang für externe Dienstleister, dynamische Firewall-Prüfungen sowie Malware- und Sandbox-Scans für Dateiübertragungen vorgesehen. Das soll die Verwaltung im Alltag vereinfachen und zugleich mehr Kontrolle bringen.

Parallel dazu passt die Nachricht in Zscalers größere Strategie. Der Konzern will seine KI-gestützte Zero-Trust-Plattform auf mehr Geräte und mehr kritische Infrastruktur ausweiten. Die Aktie notiert bei 124,98 Euro und damit knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt von 122,56 Euro. Seit Jahresbeginn liegt sie aber noch 33,60 Prozent im Minus, nach einem Rückgang von 42,91 Prozent über zwölf Monate.

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Die Kombination aus industrieller Konnektivität und Zero Trust dürfte vor allem für Unternehmen relevant werden, die ihre Cloud-Nutzung ausbauen und eigene Sicherheitsappliances abbauen wollen. Genau dort setzt Zscaler an.

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