Dax dreht vor Wochenende nochmal auf - Wochenverlust ausgeglichen
06.02.2026 - 17:42:24 | dts-nachrichtenagentur.deDie Schockwellen am Markt fĂŒr KryptowĂ€hrungen seien nicht spurlos an den AktienmĂ€rkten vorbeigegangen, sagte Christine Romar von CMC Markets am Nachmittag. "Zwangsliquidationen dort ziehen VerkĂ€ufe an anderer Stelle nach sich und sortieren die zittrigen HĂ€nde auch aus dem Aktienmarkt." Eine solche Bereinigung sei aber gesund und stelle den immer noch laufenden Bullenmarkt auf ein solideres Fundament.
Am Freitag gelang dem Bitcoin, der Mutter aller KryptowÀhrungen, zunÀchst einmal eine eindrucksvolle Stabilisierung - binnen eines Tages legte er um zehn Prozent zu.
In den zuletzt etwas ruhiger geworden im Autosektor platzte unterdessen eine Gewinnwarnung von der Opel-Mutter Stellantis: Der Konzern schreibt 22 Milliarden Euro auf seine Elektrostrategie ab und verkauft ein Batteriewerk fĂŒr symbolische 100 Dollar. "Diese Nachricht fĂŒhrte den Anlegern wieder vor Augen, dass die Transformation noch eine ganze Weile dauern und eine dauerhafte Erholung der entsprechenden Aktienkurse von Volkswagen & Co weiter auf sich warten lassen dĂŒrfte", sagte Romar.
Insgesamt bleibe nach dieser Woche festzuhalten, dass die Investoren rund um den Globus hochnervös sind, "auch weil sie nicht wie bei den letzten KurseinbrĂŒchen dieser Art auf eine Rolle rĂŒckwĂ€rts des US-PrĂ€sidenten hoffen können". Denn die aktuelle Korrektur habe Donald Trump ausnahmsweise mal nicht durch eine Zollandrohung ausgelöst. "Das aber wiederum macht die Entwicklung so brisant, was die Zukunft dieses Börsenjahres angeht", so die Analystin. Auf der anderen Seite aber mĂŒssten sich MĂ€rkte und die entsprechende Stimmung der Anleger auch mal abkĂŒhlen, um dann weiter steigen zu können.
Auch der Goldpreis verzeichnete am Freitag wieder starke ZuwĂ€chse, am Nachmittag wurden fĂŒr eine Feinunze 4.933 US-Dollar gezahlt (+3,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 134,21 Euro pro Gramm.
Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Freitagnachmittag ebenfalls stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,1818 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8462 Euro zu haben.
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