AAK, Aktie

AAK Aktie: Rückkauf eigener Aktien läuft weiter

Veröffentlicht am: 29.09.2026 um 04:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Der Rückkauf erhöhte AAKs Eigenbestand auf 2.210.463 Aktien; das Papier schloss nahe seinem 52-Wochen-Tief.

Trading-Floor mit großen Bildschirmen und Aktienkurs-Charts im Handelssaal
Editorial-Aufnahme des Nasdaq-Stockholm-Handelsraums mit Kursdaten, relevant für Anleger von AAK AB (ISIN SE0011337708) Illustration mit AI erstellt.

Der schwedische Spezialfett- und Pflanzenölhersteller AAK führt den Rückerwerb eigener Anteile am Aktienmarkt fort. In der vergangenen Handelswoche vom 21. bis zum 25. September erwarb das Unternehmen an der Nasdaq Stockholm insgesamt 114.243 eigene Papiere. Die Transaktionen wurden dabei kontinuierlich abgewickelt und verteilten sich über alle fünf Handelstage.

Rückkaufprogramm über die skandinavische Bank SEB

Die Wertpapierorders wurden von der Bank SEB ausgeführt. Sie erfolgten im Einklang mit der europäischen Marktmissbrauchsverordnung sowie den dafür vorgesehenen Safe-Harbour-Bestimmungen, die einen geregelten Rückkauf im freien Handel ermöglichen. Der Konzern baut damit seine Reserve an eigenen Anteilen im Bestand planmäßig aus.

Der laufende Rückerwerb stützt sich auf einen Ermächtigungsrahmen, der am 11. Mai gestartet wurde und bis zum 15. März 2027 läuft. Dieser Beschluss erlaubt dem Vorstand den Erwerb von bis zu fünf Millionen Aktien oder den Einsatz von maximal einer Milliarde schwedischen Kronen. Mit den jüngsten Transaktionen wuchs der eigene Bestand des Unternehmens auf 2.210.463 Anteilsscheine an.

Sparprogramm soll Kostenbasis spürbar entlasten

Neben den Kapitalmaßnahmen über die Börse setzt das Management Schwerpunkte bei der operativen Kostenstruktur. Das Unternehmen befindet sich in der Umsetzung von Effizienzprogrammen, die bis Mitte 2026 annualisierte Einsparungen von rund 300 Millionen schwedischen Kronen einbringen sollen. Diese Schritte zielen darauf ab, die Rentabilität im industriellen Kerngeschäft abzusichern.

Worum es in diesem Geschäft operativ geht, verdeutlichte jüngst eine Stellungnahme zum Produktionsstandort im dänischen Aarhus. Gegenüber dem regionalen Fernsehsender TV2 Østjylland bestätigte das Unternehmen die dortige Verarbeitung von Sheakernen zu pflanzlichen Ölen.

Während der für die Produktion erforderlichen Erhitzungs- und Pressverfahren war es in der Vergangenheit zu Geruchsbildungen gekommen. Das Unternehmen verwies darauf, dass die Abluft der Anlagen inzwischen in Kesseln verbrannt wird, wodurch diese Begleiterscheinungen deutlich seltener auftreten.

Aktie notiert nahe dem Jahrestief

Am Aktienmarkt boten die Rückkäufe dem Titel bislang kaum spürbaren Rückenwind. Seit Jahresanfang beläuft sich das Kursminus bei AAK auf 33 Prozent. Am gestrigen Montag ging die Aktie zu einem Schlusskurs von 16,31 Euro aus dem Handel. Der Wert notiert damit weiterhin in unmittelbarer Nähe seines 52-Wochen-Tiefs von 15,99 Euro, das am 24. September verzeichnet worden war.

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