Antimony Resources Aktie: Ressourcenmodell im September
Veröffentlicht am: 12.08.2026 um 05:45 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Kursreihe von Antimony Resources über die vergangenen sieben Handelstage zeigt ein Plus von 32,08 Prozent. Die Nachrichtenlage weist seit Wochen in dieselbe Richtung: höhere Antimon-Gehalte und neue Zonen.
Was die jüngsten Bohrergebnisse zeigen
Am 6. August meldete das Unternehmen Ergebnisse aus dem Bohrloch BH-26-16: 13,0 Prozent Antimon über 0,65 Meter, begleitet von 2,2 Gramm Gold pro Tonne. Die gesamte Zonenbreite lag bei 3,29 Metern mit hochgradigen Antimon- und Goldwerten. Das ist Teil eines Erweiterungsbohrprogramms, das laut Unternehmensangabe Datenlücken in der Main Zone schließen soll.
Bereits Ende Juli hatte Antimony Resources aus Bohrloch BH-26-14 einen Wert von 11,41 Prozent Antimon über 1,55 Meter berichtet, eingebettet in eine breitere Zone von 2,78 Prozent Sb über 11,3 Meter.
Diese Werte stehen nicht isoliert. Bereits Ende Juli hatte das Unternehmen die ersten acht Bohrlöcher der neu identifizierten Central Zone beschrieben, rund 200 Meter südlich der Main Zone gelegen, mit nachgewiesener Stibnit-Mineralisierung.
Anfang Juni lieferte das South-Zone-Grabenprogramm aus 38 Gesteinsproben einen Durchschnitt von 19,5 Prozent Antimon über eine Streichlänge von 200 Metern, mit Spitzenwerten von bis zu 44,2 Prozent.
Diese Zone liegt etwa 900 Meter südlich der Main Zone. Die räumliche Ausdehnung – Main Zone, South Zone, Central Zone – zeigt, dass Bald Hill ein System mit mehreren Mineralisierungszonen ist.
Politische Aufmerksamkeit und der Blick nach vorn
Anfang Juni besuchte der Minister für natürliche Ressourcen von New Brunswick das Bald-Hill-Projekt. Solche Besuche deuten auf ein politisches Interesse an heimischer Antimon-Förderung hin – ein Metall, das für Munition und Flammschutzmittel strategische Bedeutung hat.
Das aktualisierte Ressourcenmodell wird laut Unternehmensangabe in den ersten Septemberwochen erwartet und soll die neuen Infill-Daten aus der Main Zone einbeziehen.
Das laufende Bohrprogramm war ursprünglich auf 19.000 Meter angelegt und zielt auf eine Ressourcenausweitung vor einer geplanten Genehmigungsbeantragung Ende 2026.
Kursbild
Der Schlusskurs vom Dienstag lag bei 0,3500 Euro, nach einem Tagesplus von 6,06 Prozent. Das 52-Wochen-Hoch von 1,05 Euro vom 17. März liegt 66,79 Prozent über dem aktuellen Kurs.
Das Jahrestief bei 0,1200 Euro im September 2025 liegt 191,67 Prozent unter dem aktuellen Kurs. Die annualisierte 30-Tage-Volatilität beträgt 106,80 Prozent.
Die Kursbewegung der letzten Woche folgt auf die Kumulation der Nachrichten seit Ende Juli. Das für September angekündigte Ressourcenmodell wird die bisherigen Hochgradfunde in Tonnagen übersetzen.
Fazit
Die Faktenlage umfasst wiederholt hochgradige Antimon-Treffer über drei räumlich getrennte Zonen, politische Aufmerksamkeit und ein anstehendes Ressourcenupdate.
Die Risiken liegen auf der Bewertungsseite: Der Kurs hat einen Teil der positiven Nachrichten vorweggenommen, und der Abstand zum Jahreshoch zeigt, dass frühere Euphorie zurückgenommen wurde. Das September-Update ist der nächste Prüfstein.
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