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Aqua Metals Aktie: WMC Group sichert Lithium-Abnahme zu

Veröffentlicht am: 09.09.2026 um 05:15 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Aqua Metals plant bis 2032 rund 7.000 Tonnen Lithiumcarbonat und strebt bis Ende September einen verbindlichen Abnahmevertrag an.

Aqua Metals vereinbart Lithium-Abnahme mit WMC Group
Nahaufnahme von recycelten Lithium-Materialien in einem industriellen Labor. Illustration mit AI erstellt.

Strategische Partnerschaft mit WMC Group

Aqua Metals bereitet den Markteintritt für sein „Project Headwaters“ vor und hat dafür einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde am Montag der Vorwoche eine unverbindliche Absichtserklärung mit der WMC Group AG unterzeichnet. Diese Vereinbarung sieht vor, dass die WMC Group über einen Zeitraum von sechs Jahren die gesamte geplante Produktion von Lithiumcarbonat aus dem Projekt abnimmt.

Die Partnerschaft soll laut Planungen den Zeitraum bis zum Jahr 2032 abdecken. In dieser Spanne wird eine Gesamtproduktion von rund 7.000 Tonnen Lithiumcarbonat erwartet. Der Hochlauf der Produktion soll im Jahr 2028 mit zunächst 250 Tonnen beginnen und bis zum Jahr 2032 auf eine jährliche Menge von 2.250 Tonnen ansteigen.

Aqua Metals und die WMC Group streben an, bis zum 30. September dieses Jahres eine endgültige Abnahmevereinbarung abzuschließen. Diese Planung unterstreicht das Ziel des Unternehmens, frühzeitig feste Abnehmerstrukturen für die künftigen Kapazitäten zu etablieren.

Finanzielle Flexibilität durch angepasstes ATM-Programm

Parallel zur operativen Planung sichert das Unternehmen seine finanzielle Handlungsfähigkeit ab. Am vergangenen Mittwoch informierte die Benchmark Company das Management darüber, dass sie ihre Rechte und Pflichten aus der bestehenden Vereinbarung über den Verkauf von Aktien am freien Markt (At-the-Market, ATM) an StoneX Financial Inc. übertragen hat.

Diese Anpassung lässt das bestehende Instrument zur Kapitalbeschaffung unberührt, wechselt jedoch den ausführenden Partner. Solche ATM-Programme ermöglichen es börsennotierten Unternehmen, bei Bedarf neue Aktien direkt über die Börse zu veräußern, um Liquidität zu generieren.

Für Aqua Metals bleibt dieser Zugang zu frischem Kapital ein wichtiges Element der Unternehmensfinanzierung, während das Projekt Headwaters in die nächste Phase der Umsetzung eintritt.

Kursentwicklung und Insider-Transaktionen

An der Börse schloss das Papier am gestrigen Dienstag bei 2,98 USD. Damit notiert die Aktie derzeit 7,8 % über ihrem gleitenden Durchschnitt der letzten 50 Tage. Trotz dieser kurzfristigen Stabilisierung gegenüber dem Mittelwert spiegelt der bisherige Jahresverlauf die Volatilität des Sektors wider: Seit Jahresbeginn verzeichnet die Aktie ein Minus von 38 %.

Zuletzt gab es zudem Bewegungen im Bereich der Führungsebene. Medienberichten zufolge führten CEO Stephen Cotton, CFO Eric West und COO Benjamin Taecker am 19. August kleinere Aktienverkäufe durch. Diese Transaktionen dienten laut Unternehmensangaben der Deckung von Steuerverpflichtungen im Zusammenhang mit Aktienzuteilungen.

Wenige Tage später, am 24. August, erhielten die Direktoren Vincent L. DiVito, Eric John Gangloff und Steven K. Henderson im Rahmen von Vergütungsprogrammen neue Anrechte auf Aktienanteile (RSUs), deren Zuteilung gestaffelt bis Mai 2027 erfolgt.

Diese Meldungen folgen auf die Aktionärsversammlung von vor gut drei Wochen, in deren zeitlichem Umfeld der Wert um 12,5 % zulegen konnte. Das Unternehmen konzentriert sich nun auf die Finalisierung der Abnahmeverträge bis zum Monatsende.

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