Bayer, Aktie

Bayer Aktie: Amundi meldet 3,04 Prozent Stimmrechte

Veröffentlicht am: 26.09.2026 um 12:09 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Amundi hÀlt 3,04 Prozent an Bayer; zugleich prÀgen Medikamentenverkauf, US-Zulassung und Rechtsstreitigkeiten die Unternehmenslage.

Forscherin im weißen Kittel pipettiert an einem beleuchteten Laborarbeitsplatz vor einem Bildschirm mit 3D-MolekĂŒlstruktur
Pharmazeutisches Forschungslabor – Wissenschaftlerin mit Pipette, MolekĂŒlstruktur-Monitor, blaue LED-Beleuchtung Illustration mit AI erstellt.

Amundi ĂŒberschreitet Meldeschwelle bei Stimmrechten

Am 14. September gab es eine VerĂ€nderung im Aktionariat von Bayer. Medienberichten zufolge ĂŒberschritt Amundi an diesem Tag die Meldeschwelle von 3 Prozent. Der Stimmrechtsanteil der Gesellschaft stieg damit auf 3,04 Prozent an.

FĂŒr Investoren sind derartige Verschiebungen von Interesse, da sie Aufschluss ĂŒber das Engagement grĂ¶ĂŸerer Adressen geben. Diese Entwicklung fĂ€llt in eine Phase, in der das Unternehmen an unterschiedlichen operativen und strategischen Baustellen arbeitet.

VerĂ€ußerung von Stivarga und regulatorischer Zulassungserfolg

Ein wichtiger Schritt betrifft das bestehende Produktportfolio. Bayer verĂ€ußert das Krebsmedikament Stivarga an GrĂŒnenthal. FĂŒr diese Transaktion ist eine Gesamtsumme von bis zu 375 Millionen Euro vorgesehen. Mit dem Verkauf des etablierten PrĂ€parats trennt sich Bayer von einem Einzelwert und verschafft sich finanzielle Mittel fĂŒr die weitere GeschĂ€ftsentwicklung.

Parallel dazu meldete das Unternehmen einen Erfolg bei den Zulassungsbehörden in den USA. Vor ĂŒber einem Monat erteilte die FDA die Genehmigung fĂŒr das Medikament Kerendia mit dem Wirkstoff Finerenon.

Die Zulassung gilt fĂŒr Patienten mit chronischer Nierenerkrankung in Verbindung mit Typ-1-Diabetes. Die Entscheidung erfolgte nach einer beschleunigten PrĂŒfung durch die Behörde.

Anhörung in Missouri und Erholung an den MÀrkten

Neben den Fortschritten im ArzneimittelgeschÀft beschÀftigen weiterhin Rechtsstreitigkeiten das Unternehmen. Vor rund zwei Wochen stand eine gerichtliche Anhörung in Missouri auf der Agenda. Gegenstand des Termins war die Billigung des geplanten Glyphosat-Sammelvergleichs.

Die juristische KlĂ€rung dieser Auseinandersetzungen gilt unter Marktteilnehmern als entscheidender Faktor fĂŒr die kĂŒnftige Berechenbarkeit des Unternehmens.

An den FinanzmĂ€rkten sorgte das Zusammenspiel dieser Nachrichten fĂŒr deutlichen Auftrieb. Am Freitag ging die Aktie bei einem Schlusskurs von 50,20 Euro in das Wochenende. Damit verzeichnet das Papier seit Jahresanfang ein Kursplus von 36 Prozent. Im Vergleich zum Kursniveau vor zwölf Monaten ergibt sich sogar ein Anstieg um 84 Prozent.

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