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BayWa Aktie: New South Wales genehmigt Bullawah-Windpark

Veröffentlicht am: 07.10.2026 um 19:17 Uhr | Redaktion boerse-global.de

BayWa kündigte neue Berichtstermine an; in Australien erhielt ein Windparkprojekt von BayWa r.e. eine Genehmigung.

BayWa-Aktie steigt: Windpark genehmigt, Finanztermine stehen fest
Moderne Windkraftanlagen in einer weiten australischen Landschaft bei Sonnenuntergang. Illustration mit AI erstellt.

Die Aktie von BayWa legte am heutigen Mittwoch spürbar zu. Das Papier stieg um 4,7 Prozent und notierte bei 8,48 Euro. Für diese Kursbewegung liegt kein bestätigter direkter Unternehmensauslöser vor.

Aus dem Bereich der erneuerbaren Energien gab es am 1. Oktober eine operative Entwicklung in Australien. Die dortige Independent Planning Commission von New South Wales erteilte die Genehmigung für das Bullawah-Windparkprojekt von BayWa r.e. Projects Australia.

Das Großvorhaben umfasst unter entsprechenden Auflagen bis zu 804 Megawatt Windleistung. Zudem ist ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von 359 Megawatt beziehungsweise 718 Megawattstunden vorgesehen.

Für das Gesamtunternehmen spielen Fortschritte bei internationalen Großprojekten eine wesentliche Rolle. Gleichzeitig steht die operative Transparenz weiterhin im Fokus der Marktteilnehmer, da die Veröffentlichung testierter Finanzdaten mit zeitlichem Verzug erfolgt.

Bilanztermine und laufender Sanierungsprozess

Hierzu schuf das Unternehmen am 29. September Klarheit über den weiteren Zeitplan. Die BayWa AG kündigte an, den Jahresfinanzbericht 2025 am 22. Dezember 2026 vorzulegen. Der Halbjahresfinanzbericht für das Jahr 2026 soll am 26. Februar 2027 folgen.

Flankiert wird dieser Fahrplan von den Verhandlungen über die finanzielle Neuordnung. Vorgesehen ist dabei unter anderem die Restrukturierung der bestehenden Hybridanleihe, um die finanzielle Stabilität der Gruppe nachhaltig zu sichern.

Abgrenzung zum insolventen Baumarktgeschäft

Parallel sorgten behördliche Entscheidungen im Baumarktsektor für Aufmerksamkeit. Das Bundeskartellamt gab am 2. Oktober die geplante Übernahme von acht Standorten durch Bauhaus frei. Betroffen sind Standorte der insolventen Hellweg Die Profi-Bau- & Gartenmärkte GmbH & Co. KG sowie der BayWa Bau- und Gartenmärkte GmbH & Co. KG.

Diese Vorgänge berühren das operative Geschäft der börsennotierten BayWa AG jedoch nicht. Die BayWa Bau- & Gartenmärkte GmbH & Co. KG ist keine Konzerntochter der Gesellschaft.

Das Baumarktgeschäft wurde bereits zur Jahreswende 2011/2012 an den Eigentümer der Hellweg-Gruppe veräußert und führt den Markennamen seither lediglich auf Lizenzbasis. Filialverkäufe oder Schließungen wie am Standort Burghausen stellen daher keine Maßnahmen des börsennotierten Agrar- und Energiekonzerns dar.

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