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Cardano: Hoskinson will ZCash mit Midnight übertreffen

Veröffentlicht am: 28.09.2026 um 10:54 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Midnight soll laut Charles Hoskinson Privatsphäre in DeFi stärken; Cardanos Transaktionsvolumen stieg im September um 71 Prozent.

Cardano: Midnight zielt auf DeFi-Datenschutz und mehr Netzwerknutzung
Charles Hoskinson in einem modernen Bürogebäude bei der Arbeit an einem Tablet. Illustration mit AI erstellt.

Cardano-Gründer und IOG-CEO Charles Hoskinson hat mit ambitionierten Aussagen zur Datenschutz-Plattform Midnight für Diskussionen gesorgt. Nach seiner Darstellung soll das Projekt darauf ausgelegt sein, etablierte Privatsphäre-Netzwerke wie ZCash insbesondere im Bereich dezentraler Finanzanwendungen zu übertreffen.

Der Vorstoß fällt in eine Phase marktweiter Konsolidierung: Am heutigen Montag gibt Cardano nach und verzeichnet ein Minus von 4,4 Prozent auf 0,2427 USD.

Ambitionierte Pläne für DeFi-Datenschutz

Hoskinson hob hervor, dass Midnight auf eine Kombination moderner kryptografischer Verfahren setzt. Vorgesehen sind unter anderem Zero-Knowledge-Beweise, sichere Ausführungsumgebungen sowie Mehrparteienberechnungen. Diese Technologien sollen Funktionen wie selektive Offenlegung und private Agenten ermöglichen, ergänzt durch einen speziellen Kernel für große Blockchains.

Als wesentliche Vorteile gegenüber bisherigen Lösungen nannte Hoskinson den kontinuierlichen Betrieb des Cardano-Netzwerks sowie künftige Skalierungstechnologien wie Leios. Obwohl der ursprüngliche Beitrag auf der Plattform X kurz nach Veröffentlichung wieder gelöscht wurde, verdeutlichen die Ausführungen das strategische Ziel, vertrauliche Transaktionen und regulierungskonforme Privatsphäre enger mit dem breiteren DeFi-Ökosystem zu verknüpfen.

Netzwerkaktivität zieht nach Protokollwechsel an

Die technologische Weiterentwicklung spiegelt sich unterdessen auch im operativen Betrieb wider. Nach der van-Rossem-Hard-Fork, mit der das Netzwerk im Juli auf die Protokollversion 11 umgestellt wurde, zog die Nutzung der Blockchain im September spürbar an. So kletterte das tägliche Transaktionsvolumen binnen weniger Tage um 71 Prozent auf 33.919 Transaktionen am 21. September.

Parallel zu den On-Chain-Metriken trieb die Cardano Foundation zuletzt wichtige Schritte zur institutionellen Verankerung voran. Dazu zählt insbesondere die geplante Integration nativer Token beim Krypto-Verwahrer Fireblocks, die Institutionen künftig automatisierte Abläufe bei Verwahrung und Transfer ermöglichen soll.

Ergänzt wurden diese Schritte durch den Start praktischer Anwendungen wie dem Barça Fan Lab, das in Zusammenarbeit mit dem FC Barcelona auf der Blockchain aufgesetzt wurde.

Technische Atempause nach Monatsrally

Trotz der heutigen Gewinnmitnahmen zeigt das Gesamtbild eine deutliche Erholung der vergangenen Wochen. Auf Sicht der letzten 30 Tage steht für Cardano ein Wertzuwachs von 20 Prozent zu Buche. Die jüngsten Abgaben werten Marktbeobachter vor allem als technische Verschnaufpause nach den vorangegangenen Zuwächsen, während sich das Netzwerk auf die nächsten Entwicklungsphasen vorbereitet.

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