Daldrup, Soehne

Daldrup, Soehne Aktie: Aschheim-Bohrstart für November geplant

Veröffentlicht am: 06.10.2026 um 06:10 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Im ersten Halbjahr wuchs die Gesamtleistung um 56 Prozent; der Auftragsbestand lag Ende August bei rund 132 Millionen Euro.

Daldrup & Söhne: Auftragsbestand sichert Auslastung bis 2027
Geothermische Energieanlage bei Sonnenaufgang als Symbol für nachhaltige Energieprojekte. Illustration mit AI erstellt.

Bei Daldrup & Söhne laufen die Vorbereitungen für anstehende Bohraufträge. Im Fokus steht das geothermische Vorhaben in Aschheim bei München für die AFK-Geothermie GmbH. Die geplanten Tiefengeothermiebohrungen sollen bis zu 3.700 Meter in die Tiefe reichen. Das Vorhaben, über das bereits im Juli berichtet worden war, umfasst ein finanzielles Volumen von bis zu 18 Millionen Euro. Als Termin für den Bohrstart ist der kommende November vorgesehen.

Hohe Auslastung bis weit ins Jahr 2027

Der Auftrag in Bayern fügt sich in ein gut gefülltes Orderbuch ein. Nach Unternehmensangaben summierten sich die Bestellungen Ende August auf rund 132 Millionen Euro. Dieser Puffer sichert die geschäftliche Auslastung bis weit in das Jahr 2027 ab. Für das operative Geschäft bedeutet dieser Vorlauf eine verlässliche Basis bei der Auslastung der Bohrgeräte.

Der Ausbau der tiefen Geothermie gilt für viele Kommunen als zentraler Baustein der Wärmeversorgung. Kommunale Partner fragen entsprechende Bohrkapazitäten nach, um Netze mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Eine planmäßige Umsetzung bestehender Projekte stärkt dabei die Marktposition des Spezialisten für Tiefenbohrungen.

Diese Dynamik spiegelte sich bereits im ersten Halbjahr wider. In den ersten sechs Monaten stieg die Konzern-Gesamtleistung um 56 Prozent auf 32,3 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern erreichte dabei 3,43 Millionen Euro.

Die deutliche Leistungssteigerung verdeutlicht, dass die Projektpipeline kontinuierlich abgearbeitet wird. Für Marktbeobachter steht dabei im Vordergrund, inwieweit die Profitabilität mit dem dynamischen Wachstum Schritt halten kann.

Vor über einem Monat bestätigte das Management zudem die Zielmarken für das gesamte Geschäftsjahr. Für 2026 stellt der Vorstand eine Gesamtleistung von rund 58 Millionen Euro in Aussicht. Die operative EBIT-Marge soll sich nach den Unternehmensplanungen in einer Spanne zwischen 11,5 Prozent und 13,5 Prozent bewegen.

Nächster Auftritt auf dem Eigenkapitalforum

Im Spätherbst rückt neben den operativen Fortschritten auch der Dialog mit den Kapitalmärkten in den Fokus. Am 24. November präsentiert sich die Gesellschaft auf dem Deutschen Eigenkapitalforum. Die Konferenz bietet Anlegern die Möglichkeit, sich über den weiteren Projektverlauf und die Auslastung zu informieren.

An der Börse notierte das Papier zuletzt stabil. Gestern ging die Aktie mit einem Zuwachs von 0,9 Prozent bei 23,70 Euro aus dem Handel. Seit Jahresanfang verzeichnet der Titel ein Kursplus von 22 Prozent.

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