DAX, ISS

DAX: ISS Stoxx lÀsst Zusammensetzung unverÀndert

Veröffentlicht am: 26.09.2026 um 15:18 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Zinssorgen belasteten den Handel; die IndexprĂŒfung brachte im DAX keine Änderungen, im MDax ersetzte Ströer Hugo Boss.

DAX legt nach Verlusttagen zu, bleibt aber unter dem 52-Wochen-Hoch
Blick auf das Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse mit verschwommenen Personen in einer ruhigen Handelssituation. Illustration mit AI erstellt.

Der deutsche Leitindex hat eine von geldpolitischen Bedenken und Konjunkturdebatten geprÀgte Woche mit einem leichten Zuwachs abgeschlossen. Gestern stieg das Börsenbarometer um 0,5 Prozent und beendete den Handel bei 25.395,42 Punkten. Nach den vorangegangenen Verlusttagen notiert der Index damit 4,6 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch.

Die Marktteilnehmer tasteten sich damit nach mehreren Tagen mit erhöhtem Verkaufsdruck vorsichtig nach oben. Eine grundlegende Entwarnung sahen HĂ€ndler darin allerdings noch nicht, da die ĂŒbergeordneten Belastungsfaktoren der vergangenen Tage das Börsengeschehen weiter begleiten.

Zinssorgen und Technologiewerte bremsen den Handel

Laut Reuters fĂŒhrten vor allem erneute ZinsĂ€ngste dazu, dass Anleger vorerst die Defensive suchten. Bereits am Mittwoch schloss das Barometer nahezu unverĂ€ndert, nachdem Unsicherheiten rund um das Thema KĂŒnstliche Intelligenz und die Zinsperspektiven eine Erholung ausgebremst hatten.

An diesem Handelstag zÀhlten laut Reuters insbesondere die Deutsche Bank sowie die Automobilwerte Volkswagen und Mercedes-Benz Group zu den schwÀcheren Titeln. Auch der Versicherungskonzern Allianz verzeichnete Kursverluste.

Bewegung bei Einzeltiteln und anstehende Termine

Im Verlauf der Handelswoche zogen weitere Schwergewichte die Aufmerksamkeit auf sich. Laut Reuters gehörten neben Technologie- und Kommunikationswerten wie SAP und der Deutschen Telekom auch der Luftfahrtkonzern Airbus sowie BMW, Vonovia, Scout24 und Qiagen zu den auffÀlligen Werten des Marktgeschehens.

Auf organisatorischer Ebene bleibt die Zusammensetzung des deutschen Spitzenindex derweil stabil. Die Deutsche-Börse-Tochter ISS Stoxx teilte im Rahmen der turnusmĂ€ĂŸigen ÜberprĂŒfung mit, dass sich im DAX keine Änderungen ergeben. Im MDax rĂŒckte hingegen Ströer fĂŒr Hugo Boss nach.

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