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Expand Energy Aktie: Umsatz übertrifft Erwartungen

Veröffentlicht am: 27.10.2026 um 23:29 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Umsatz erreichte 3,29 Milliarden Dollar, während der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahresquartal leicht sank.
Moderne Energieinfrastruktur bei Sonnenaufgang als Symbol für wirtschaftliches Wachstum und positive Marktdynamik. Illustration mit AI erstellt.

Expand Energy legt starke Zahlen für das dritte Quartal vor: Der Umsatz liegt deutlich über den Erwartungen, der bereinigte Gewinn ebenfalls. Der Nettogewinn fällt dennoch leicht niedriger aus als vor einem Jahr. Im nachbörslichen Handel gab die Aktie um 0,9 Prozent nach.

Zahlen im Detail

Der Umsatz stieg um 10,8 Prozent auf 3,29 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit 2,86 Milliarden gerechnet. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,46 Dollar, erwartet worden waren 1,31 Dollar.

Unter dem Strich verdiente der größte US-Erdgasproduzent 519 Millionen Dollar oder 2,24 Dollar je Aktie. Im Vorjahresquartal waren es 547 Millionen Dollar beziehungsweise 2,28 Dollar. Der operative Cashflow erreichte 1,18 Milliarden Dollar, getragen von der Förderleistung und den Erlösen aus Flüssigprodukten.

Die Förderung lag bei 7,54 Milliarden Kubikfuß Gasäquivalent pro Tag, zu 92 Prozent Erdgas. Im Schnitt liefen elf Bohranlagen.

Twin Eagle erweitert das Geschäft

Am 16. September schloss das Unternehmen die Übernahme des Energiehändlers Twin Eagle ab. Der Zukauf stärkt das Vermarktungsgeschäft. Für die ersten neun Monate meldet Expand Energy bereinigt 150 Millionen Dollar Marketing-EBITDA, für das vierte Quartal stellt das Management 80 Millionen Dollar in Aussicht. Das zeigt, wie stark Twin Eagle künftig zum Ergebnis beitragen soll.

CEO Danny Brown will Expand Energy als führenden integrierten Gaskonzern Nordamerikas etablieren. Die Volatilität am Gasmarkt wolle man monetarisieren und zugleich von der erwarteten Nachfrage profitieren.

Rückkäufe und Dividende

Die Verschuldung bleibt überschaubar: Die Gesamtschulden betragen 4,6 Milliarden Dollar, der Verschuldungsgrad liegt bei 0,8. Das lässt Spielraum für Aktionärsrenditen. Im Quartal kaufte das Unternehmen eigene Aktien für 305 Millionen Dollar zurück. Seit Jahresbeginn summieren sich die Rückkäufe auf rund 900 Millionen Dollar, etwa 4 Prozent der ausstehenden Aktien. Für weitere Rückkäufe stehen eine Milliarde Dollar bereit.

Die vierteljährliche Basisdividende von 0,575 Dollar je Aktie wird am 3. Dezember 2026 an Aktionäre gezahlt, die am 12. November im Register stehen.

Für 2026 passt das Management die Investitionsplanung auf rund drei Milliarden Dollar an. Die Tagesförderung soll zwischen 7,45 und 7,55 Milliarden Kubikfuß Gasäquivalent liegen, bei elf bis zwölf Bohranlagen. Details zu diesen Zielen erläutert das Management in der Telefonkonferenz am Mittwoch um 9 Uhr US-Ostküstenzeit.

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