Games Workshop Aktie: Necromunda-Rollenspiel wird gestoppt
Veröffentlicht am: 25.10.2026 um 21:20 Uhr | Redaktion boerse-global.deGames Workshop geriet am Freitag im Umfeld eines breiten Ausverkaufs am Londoner Aktienmarkt unter Druck. Reuters berichtete, dass höhere Ölpreise, schwächere britische Einzelhandelsumsätze und ein verschlechtertes Verbrauchervertrauen die Risikobereitschaft belasteten. Die Aktie verlor am letzten Handelstag 3,3% und schloss bei 196,30 €.
Games Workshop stoppt geplante Necromunda-Erweiterung
Eine unternehmensbezogene Nachricht gab es am Freitag zur Produktplanung: Games Workshop teilte mit, die geplante Erweiterung Necromunda Roleplay nicht weiterzuverfolgen. Stattdessen will sich das Unternehmen auf Miniaturen für das Kernspiel konzentrieren. Damit betrifft die Entscheidung die vorgesehene Rollenspiel-Erweiterung, während die Arbeit an Miniaturen für Necromunda im Mittelpunkt bleiben soll.
Die bereits präsentierten Miniaturen sollen nach Unternehmensangaben weiterhin erscheinen. Games Workshop will sie für reguläre Necromunda-Spiele veröffentlichen. Der Verzicht auf die geplante Erweiterung bedeutet damit nicht, dass auch diese zuvor gezeigten Figuren gestrichen werden.
Am 19. Oktober hatte Games Workshop außerdem sieben Warhammer-40.000-Battleforce-Boxen für die Weihnachtszeit vorgestellt.
Mark Lam kauft weitere Aktien
Eine Pflichtmitteilung vom Mittwoch dokumentiert zudem einen Aktienkauf durch Mark Lam, den Vorsitzenden des Verwaltungsrats und nicht geschäftsführenden Direktor von Games Workshop. Er erwarb insgesamt 120 Stammaktien des Unternehmens. Der Kaufpreis betrug jeweils £168,91.
Nach diesem Erwerb belief sich sein wirtschaftlich zurechenbarer Aktienbestand auf 431 Aktien. Dieser Anteil entsprach weniger als 0,01 Prozent des ausgegebenen Stammaktienkapitals. Die Mitteilung nennt damit neben dem Umfang und dem Preis der Transaktion auch den daraus resultierenden Beteiligungsstand des Verwaltungsratsvorsitzenden.
Der gemeldete Erwerb durch Lam erfolgte am Mittwoch und damit vor dem breiten Rückgang am Londoner Markt sowie der Mitteilung zur Necromunda-Planung am Freitag.
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