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Home Depot Aktie: ProfigeschÀft wÀchst seit acht Quartalen

Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 15:36 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Vergleichbare UmsÀtze mit Profikunden steigen seit acht Quartalen; eine Erholung privater Renovierungen bleibt zeitlich offen.
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Home Depots GeschĂ€ft mit professionellen Kunden bietet ein Gegengewicht zum schwachen US-Wohnungsmarkt. Darauf stĂŒtzt The Motley Fool heute seine positive langfristige EinschĂ€tzung der Aktie. Entscheidend ist die BestĂ€ndigkeit dieser Nachfrage: WĂ€hrend viele private EigentĂŒmer grĂ¶ĂŸere Renovierungen verschieben, wachsen die vergleichbaren UmsĂ€tze mit Profikunden seit acht Quartalen in Folge.

Profikunden als stabilisierender Faktor

Professionelle Kunden stehen inzwischen fĂŒr mehr als die HĂ€lfte des Umsatzes. Damit ist dieses GeschĂ€ft fĂŒr Home Depot keine bloße ErgĂ€nzung. Es kann die Belastungen durch zurĂŒckhaltende private Auftraggeber abfedern. Als Wettbewerbsvorteile nennt The Motley Fool die GrĂ¶ĂŸe des Unternehmens, seine Lieferkette und die Beziehungen zu professionellen Handwerkern.

Die SchwĂ€che bei grĂ¶ĂŸeren privaten Vorhaben erklĂ€rt Finanzchef Richard McPhail nicht allein mit fehlendem Geld. Im September sagte er, Kunden verfĂŒgten ĂŒber die Mittel fĂŒr Großprojekte. Sie warteten jedoch auf mehr Sicherheit. Bereits im August hatte McPhail darauf verwiesen, dass der Anteil der HĂ€user mit EigentĂŒmerwechsel seit vier Jahren nahe einem Rekordtief liege.

FĂŒr Anleger liegt darin ein wichtiger Unterschied: Aufgeschobene Projekte könnten spĂ€ter Nachfrage freisetzen. Einen verlĂ€sslichen Zeitpunkt dafĂŒr liefern die Aussagen allerdings nicht. Das ProfikundengeschĂ€ft trĂ€gt deshalb die gegenwĂ€rtige StabilitĂ€t, wĂ€hrend eine breitere Erholung der Renovierungsnachfrage eine zusĂ€tzliche Chance bleibt.

Wohnungsmarkt begrenzt die Erholung

Eine schnelle Entspannung zeichnet sich im Branchenumfeld nicht ab.

Hohe Finanzierungskosten bremsen weiterhin die MobilitĂ€t am Immobilienmarkt. Dieser Effekt dĂŒrfte Hausbesitzer zusĂ€tzlich davon abhalten, umzuziehen.

Weniger UmzĂŒge mĂŒssen allerdings nicht ausschließlich negativ fĂŒr Home Depot sein. EigentĂŒmer könnten stattdessen ihre bestehenden HĂ€user renovieren. The Motley Fool sieht darin zusammen mit dem alternden Wohnungsbestand eine langfristige StĂŒtze. Die kurzfristige ZurĂŒckhaltung bei großen Projekten hebt dieses Argument jedoch nicht auf.

Bewertung und nĂ€chster PrĂŒfstein

The Motley Fool nennt ein erwartetes Kurs-Gewinn-VerhĂ€ltnis von 22,5 gegenĂŒber einem Dreijahresdurchschnitt von 24,4. Hinzu kommt eine Dividendenrendite von rund 2,8%. Das spricht fĂŒr eine niedrigere Bewertung als im historischen Vergleich, belegt aber noch keine bevorstehende GeschĂ€ftsbeschleunigung.

Der nĂ€chste konkrete PrĂŒfstein folgt am 17. November 2026. Home Depot hat fĂŒr diesen Tag die Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des dritten Quartals des GeschĂ€ftsjahres 2026 angekĂŒndigt. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von 3,86 Dollar.

Im Mittelpunkt steht damit, ob das ProfikundengeschĂ€ft die schwache private Renovierungsnachfrage weiter ausgleichen kann. FĂŒr eine tragfĂ€hige Erholung braucht Home Depot nicht zwingend sofort mehr HausverkĂ€ufe. Wichtig bleibt aber, dass die professionelle Kundschaft ihre bisherige Widerstandskraft bestĂ€tigt.

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