innoscripta Aktie: Marge über 57 Prozent
Veröffentlicht am: 25.08.2026 um 09:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Wachstum mit hoher Profitabilität — das ist bei innoscripta offenbar kein Widerspruch. Im ersten Halbjahr 2026 steigerte der SaaS-Anbieter für Forschungsförderung seinen Umsatz um 43 Prozent auf 63,1 Millionen Euro. Das bereinigte EBIT legte sogar um 49 Prozent auf 36,4 Millionen Euro zu.
Forschungszulage treibt Kundenwachstum
Herzstück des Geschäftsmodells bleibt die Softwareplattform Clusterix, mit der Unternehmen Anträge auf die deutsche Forschungszulage strukturieren und einreichen. Die anhaltend starke Nachfrage nach diesem Instrument ließ die Kundenzahl im ersten Halbjahr auf über 2.900 steigen.
Im Berichtszeitraum hat innoscripta Clusterix technisch weiterentwickelt — automatisierte Datenvalidierung und standardisierte Workflows sollen die Plattform international skalierbar machen.
Die bereinigte EBIT-Marge von 57,7 Prozent zeigt, wie profitabel das Geschäft inzwischen läuft. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum lag die unbereinigte Marge noch etwas niedriger. Die Bereinigung betraf lediglich einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Aufbau der Konzernstruktur.
Expansion in drei neue Länder
Parallel zum operativen Wachstum trieb innoscripta die internationale Expansion voran. Mit Standorten in Frankreich nahe Toulouse und in Manchester ist das Unternehmen seit Anfang Juli auch in Großbritannien aktiv. In den USA betreut innoscripta bereits erste Kunden. Ergänzt wurde die Präsenz im Inland durch neue Büros in Frankfurt und Hamburg.
Der Vorstand bestätigte die Jahresprognose für 2026: mindestens 140 Millionen Euro Konzernumsatz und mindestens 80 Millionen Euro EBIT sollen es werden. Damit müsste sich das Wachstumstempo im zweiten Halbjahr fortsetzen, um die Ziele zu erreichen — die bisherigen sechs Monate liefern dafür mit ihrer Marge und der Kundenentwicklung eine solide Basis.
Am Nachmittag lädt das Unternehmen zu einem virtuellen Earnings Call, in dem Details zum Halbjahresbericht und zur weiteren Expansionsstrategie erwartet werden.
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