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Johnson & Johnson Aktie: JNJ-6143 erreicht 75 Prozent Ansprechrate

Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 02:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de
In einer Phase-1-Studie sprach ein Teil der Patienten auf JNJ-6143 an; PROTEUS-Daten zeigen ein geringeres Rückfall- oder Sterberisiko.
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Johnson & Johnson hat am Sonntag positive Ergebnisse für seinen experimentellen Prostatakrebs-Wirkstoff JNJ-6143 gemeldet. In einer Phase-1-Studie zeigten 75% der Patienten mit messbarer Erkrankung ein bestätigtes vollständiges oder teilweises Tumoransprechen. Damit betreffen die Ergebnisse einen Wirkstoff in einer frühen klinischen Entwicklungsphase.

Bei der Dosis von 50 Milligramm erreichten nach Unternehmensangaben 77% der Patienten einen bestätigten Rückgang des PSA-Werts. Dieser betrug mindestens 50%.

Weitere Ergebnisse aus der Krebsforschung

Am Samstag meldete Johnson & Johnson außerdem Ergebnisse einer Teilstudie der Phase-3-Untersuchung PROTEUS bei Hochrisiko-Prostatakrebs. Die perioperative Behandlung mit ERLEADA und einer Androgenentzugstherapie senkte nach Unternehmensangaben das Risiko eines Rückfalls oder Todes gegenüber einer alleinigen Operation um 62%. Die Ergebnisse wurden auf dem ESMO-Kongress vorgestellt.

Bereits am Freitag hatte das Unternehmen mehr als 25 Beiträge zu soliden Tumoren für den Kongress angekündigt. Dazu gehörten neben JNJ-6143 auch Daten zu RYBREVANT FASPRO und ERLEADA.

Für den Rheumatologiekongress ACR Convergence kündigte Johnson & Johnson am 22. Oktober zudem 43 Präsentationen an. Sie sollen unter anderem Daten zum experimentellen ICOTYDE bei Psoriasis-Arthritis sowie Forschung zu Nipocalimab bei Sjögren-Syndrom und systemischem Lupus erythematodes umfassen.

Fusionsgespräche ohne Ergebnis

Abseits der klinischen Forschung berichtete Reuters am Freitag über gescheiterte Gespräche mit Smith & Nephew. Die Unternehmen hätten über eine Zusammenlegung ihres Orthopädiegeschäfts verhandelt, sich aber nicht über die Führung des kombinierten Unternehmens geeinigt. Reuters berief sich auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person; beide Unternehmen lehnten eine Stellungnahme ab.

Die Financial Times hatte berichtet, die geplante Transaktion könnte die Sparte mit bis zu 22 Milliarden $ bewerten.

Am 21. Oktober stufte die Erste Group Johnson & Johnson von „Kaufen“ auf „Halten“ herab. Für den 8. Dezember 2026 hat Johnson & Johnson eine Veranstaltung zur Geschäftsentwicklung angesetzt.

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