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Kaffee Aktie: Coffee Holding kündigt Aktienrückkauf an

Veröffentlicht am: 07.10.2026 um 17:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Coffee Holding plant Rückkäufe eigener Aktien; Umsatz und Nettogewinn lagen im jüngsten berichteten Dreimonatszeitraum bei 21,7 beziehungsweise 1,99 Millionen US-Dollar.

Coffee Holding kündigt Aktienrückkauf über bis zu 2,5 Millionen US-Dollar an
Geröstete Kaffeebohnen und eine dampfende Tasse Kaffee auf einem Holztisch. Illustration mit AI erstellt.

Der Kaffeeröster Coffee Holding setzt auf eine aktionärsfreundliche Kapitalmaßnahme. Das Unternehmen kündigte am heutigen Mittwoch ein Rückkaufprogramm für eigene Stammaktien im Umfang von bis zu 2,5 Millionen US-Dollar an. An den Märkten stieß der Schritt auf Zuspruch: Im heutigen Handel legte das Papier um 7,3 Prozent auf 3,80 Euro zu.

Die Transaktionen sollen über den offenen Markt oder in privaten Verhandlungen abgewickelt werden. Das Management behält sich dabei auch den Einsatz automatisierter Handelspläne vor.

Finanziert wird das Vorhaben aus dem vorhandenen Barvermögen sowie dem künftigen operativen Cashflow. Der genaue Umfang und der Zeitpunkt der Transaktionen richten sich nach den jeweiligen Marktbedingungen. Bislang wurden noch keine Anteile im Rahmen dieser Ermächtigung erworben.

Gemessen an der aktuellen Marktkapitalisierung von 20,29 Millionen Euro besitzt das Rückkaufvolumen für den Konzern eine beachtliche Größenordnung. Das autorisierte Budget von bis zu 2,5 Millionen US-Dollar macht einen spürbaren Teil des gesamten Börsenwerts aus. Für das an der Nasdaq unter dem Kürzel JVA notierte Unternehmen unterstreicht dieser Schritt das Vertrauen der Unternehmensführung in die eigene Liquiditätslage.

Operative Erholung stützt das Vorhaben

Rückenwind für diese Kapitalmaßnahme liefert der geschäftliche Verlauf: Coffee Holding hatte vor rund einem Monat Quartalsergebnisse vorgelegt, seit deren Bekanntgabe der Aktienkurs um 14,5 Prozent zulegen konnte. In dem betreffenden Dreimonatszeitraum erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 21,7 Millionen US-Dollar sowie einen Nettogewinn von 1,99 Millionen US-Dollar.

Auch die operative Marge verbesserte sich in dieser Periode im Vergleich zum Vorjahr spürbar. Der Kaffeeröster erwirtschaftete damit eine solide Basis, um neben dem laufenden Geschäft auch Mittel für Rückkäufe bereitzustellen. Das Programm kann nach Angaben der Gesellschaft jedoch jederzeit angepasst, ausgesetzt oder vorzeitig beendet werden, sollte sich das wirtschaftliche Umfeld verändern.

Rohstoffmärkte bleiben in Bewegung

Parallel dazu sieht sich der Sektor mit spürbaren Schwankungen bei den Beschaffungskosten konfrontiert. An den Terminbörsen legten die Notierungen für Arabica- und Robusta-Kaffee in den vergangenen Tagen merklich zu, angetrieben von niedrigen Lagerbeständen an der ICE-Börse und Witterungsrisiken in Brasilien.

Brasiliens Exporte von grünem Kaffee erreichten im September zwar mit 3,93 Millionen Säcken ein 20-Monats-Hoch, doch anhaltende Erntesorgen halten die Rohstoffnotierungen hoch.

In diesem von Preisausschlägen geprägten Branchenumfeld setzt die Führung von Coffee Holding ein klares Signal. Der Rückkauf eigener Anteilsscheine soll den Wert pro Aktie stärken und dokumentiert den Anspruch, freie Barmittel gezielt für die eigenen Anteilseigner einzusetzen.

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