Northfield, Aktie

Northfield Aktie: Fusion mit Columbia Financial vollzogen

Veröffentlicht am: 01.08.2026 um 04:15 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Northfield Bancorp und Columbia Financial haben ihre Fusion vollzogen. Die neue Regionalbank umfasst über 100 Filialen und eine Bilanzsumme von rund 18 Milliarden US-Dollar.

Northfield Bancorp: Fusion mit Columbia Financial abgeschlossen
Moderne Büroarchitektur im Sonnenlicht als Symbol für Unternehmensfusionen und finanzielle Synergien. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Zusammenschluss ist vollzogen. Northfield Bancorp und Columbia Financial gehen ab sofort gemeinsame Wege. Damit entsteht ein neuer Kraftfaktor im US-Regionalbanking rund um New York. Die Integration markiert das Ende der Eigenständigkeit für Northfield-Aktionäre.

Die Transaktion hat ein Volumen von rund 580 Millionen US-Dollar. Die Käufer zahlten 70 Prozent der Summe in eigenen Aktien und den Rest in bar. Mit dem Vollzug der Fusion verschwand das Börsenkürzel NFBK Ende Juli vom Nasdaq-Parkett.

Anleger erhielten pro Anteil entweder 14,25 US-Dollar in bar oder 1,425 Aktien der neuen Muttergesellschaft. Die Wahlmöglichkeit unterlag einer abschließenden Zuteilungsquote. Der letzte offizielle Kurs der Northfield-Aktie vor dem Delisting lag bei 15,31 US-Dollar.

Erste Dividende nach dem Zusammenschluss

Das Board des fusionierten Instituts setzt sofort ein Zeichen der Kontinuität. Eine erste Quartalsdividende von 0,05 US-Dollar je Aktie wurde bereits beschlossen. Die Ausschüttung an die Investoren erfolgt noch im August 2026.

Durch die Fusion entsteht eine Regionalbank mit mehr als 100 Filialen. Das Netzwerk konzentriert sich auf New Jersey, Staten Island und Brooklyn. Die pro forma Bilanzsumme des neuen Unternehmens beläuft sich auf etwa 18 Milliarden US-Dollar.

Das kombinierte Portfolio umfasst Einlagen in Höhe von 12,5 Milliarden US-Dollar. Dem stehen Kredite von rund 11,9 Milliarden US-Dollar gegenüber. Die neue Größe soll die Marktposition im dichten Bankenmarkt des Nordostens festigen.

Zinskosten sinken vor der Integration

Die jüngsten Finanzzahlen zeigen einen positiven Trend bei den Refinanzierungskosten. Die Zinsaufwendungen sanken im Jahresvergleich um 5,5 Prozent auf 59,3 Millionen US-Dollar. Diese Entwicklung fand noch vor der endgültigen Konsolidierung der beiden Institute statt.

Der Fokus verschiebt sich nun auf den nächsten Quartalsbericht. Erst dann liegen vollständig konsolidierte Daten vor, die den operativen Erfolg der Fusion und die erhofften Synergien messbar machen.

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