Pfizer Aktie: FDA lÀsst Tukysa-Kombination zu
Veröffentlicht am: 11.10.2026 um 06:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Pfizer verzeichnet wichtige regulatorische und klinische Fortschritte in der Onkologie und Immunologie. Am Mittwoch erteilte die US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung fĂŒr Tukysa (Tucatinib) in Kombination mit Trastuzumab und Pertuzumab.
Die Kombination kommt als Erstlinien-Erhaltungstherapie fĂŒr Erwachsene mit inoperablem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem HER2-positivem Brustkrebs nach einer vorangegangenen Induktionsbehandlung zum Einsatz.
Die Zulassungsentscheidung stĂŒtzt sich auf die Phase-3-Studie HER2CLIMB-05. In dieser Untersuchung reduzierte das Behandlungsschema das Risiko fĂŒr ein Fortschreiten der Erkrankung oder den Tod um 35,9 Prozent gegenĂŒber dem Vergleichsarm. Mit dem Schritt erweitert der Pharmakonzern den Einsatzbereich des Medikaments deutlich ĂŒber spĂ€tere Therapielinien hinaus.
Fortschritte bei Vitiligo und stabile AusschĂŒttung
Parallel dazu vermeldete das Unternehmen am 5. Oktober positive Ergebnisse aus den Phase-3-Studien TRANQUILLO und TRANQUILLO 2 fĂŒr das Medikament Litfulo (Ritlecitinib).
Der Wirkstoff fĂŒhrte bei Patienten mit nicht-segmentaler Vitiligo im Vergleich zu Placebo zu einer signifikanten Verbesserung der Repigmentierung im Gesicht sowie am gesamten Körper. Auf Basis dieser Daten bereitet der Konzern nun behördliche ZulassungsantrĂ€ge vor, unter anderem bei der FDA und der europĂ€ischen Arzneimittelbehörde EMA.
FĂŒr die AktionĂ€re bleibt unterdessen die AusschĂŒttungspolitik verlĂ€sslich. Am Dienstag beschloss das Board eine Dividende fĂŒr das vierte Quartal 2026 in Höhe von $0.43 je Aktie. Zur Auszahlung kommt der Betrag am 7. Dezember 2026 fĂŒr AktionĂ€re, die am 6. November 2026 im Register eingetragen sind.
Werk in Sizilien und juristische Fronten
Neben den Erfolgen in der Entwicklung steht das Management vor operativen Herausforderungen. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters sprachen Gewerkschaften von PlÀnen des Konzerns, rund 330 ArbeitsplÀtze am Standort in Sizilien abzubauen.
Bisherige GesprĂ€che mit dem italienischen Industrieministerium fĂŒhrten demnach zu keiner Einigung, und eine formelle AnkĂŒndigung durch das Unternehmen steht noch aus.
Zudem reichte der Generalstaatsanwalt von Florida, James Uthmeier, eine Klage gegen Pfizer und CEO Albert Bourla wegen angeblich irrefĂŒhrender Vermarktung des COVID-19-Impfstoffs ein. Pfizer wies die VorwĂŒrfe zurĂŒck und erklĂ€rte, alle Angaben seien zutreffend und wissenschaftlich fundiert gewesen.
An der Börse notierte das Papier am Freitag bei einem Schlusskurs von 25,24 Euro und liegt damit nur 1,2 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch. Damit honorieren Marktteilnehmer vor allem die stetige AuffĂŒllung der Produktpipeline, die mögliche RĂŒckschlĂ€ge an anderen Fronten abfedern soll.
Pfizer-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Pfizer-Analyse vom 11. Oktober liefert die Antwort:
Die neusten Pfizer-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf fĂŒr Pfizer-AktionĂ€re. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Pfizer: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

