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Revolution Medicines Aktie: Anderson verkauft Aktien

Veröffentlicht am: 27.09.2026 um 06:19 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Goldman Sachs empfiehlt den Kauf, BofA erhöht sein Kursziel; die FDA verlieh RASONQUE einen beschleunigten Prüfstatus.

Revolution Medicines: Kaufempfehlungen und klinischer Fortschritt stützen Aktie
Abstrakte Darstellung eines modernen Bürogebäudes bei Sonnenuntergang als Symbol für den Aktienmarkt Illustration mit AI erstellt.

Eine neue Kaufempfehlung hat die Aktie von Revolution Medicines am jüngsten Handelstag angetrieben. Das Papier ging am Freitag mit einem Zuwachs von 3,5 Prozent bei 181,65 Euro aus dem Handel.

Analysten sehen deutliches Aufwärtspotenzial

Goldman Sachs startete die Bewertung des Titels am Donnerstag mit einer Kaufempfehlung. Die US-Investmentbank setzte dabei ein Kursziel von 267,00 Dollar fest. Die positive Einschätzung stützt die jüngste Aufwärtsbewegung an den Märkten.

Auch andere Institute zeigten sich zuversichtlich für die weitere Entwicklung. Am Montag hob BofA Securities das eigene Kursziel von 225 auf 265 Dollar an. Zugleich bestätigte das Analysehaus die Einstufung mit „Buy“. Damit signalisieren die Experten beider Häuser weiteres Zutrauen in die Perspektiven des Onkologie-Spezialisten.

Die optimistische Haltung am Markt spiegelt sich auch in der langfristigen Entwicklung wider. Mit dem jüngsten Anstieg notiert die Aktie 6,8 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 195,00 Euro.

Fortschritte in der klinischen Entwicklung

Den regulatorischen Rückenwind lieferte ein klinischer Erfolg des Unternehmens. Am 14. September erteilte die US-Arzneimittelbehörde FDA dem Wirkstoff RASONQUE in Kombination mit Gemcitabin und nab-Paclitaxel den Status einer Breakthrough Therapy. Das Verfahren zielt auf die Behandlung von Patienten mit zuvor unbehandeltem metastasiertem Bauchspeicheldrüsenkrebs ab.

Nach Unternehmensangaben handelte es sich dabei um die dritte derartige Einstufung für RASONQUE. Zugleich markierte dieser Schritt die fünfte Zuerkennung dieses Status innerhalb des unternehmenseigenen Portfolios an RAS(ON)-Inhibitoren. Der Status soll die Entwicklung und behördliche Prüfung von Therapien für schwere Erkrankungen beschleunigen.

Transaktionen im Management

Parallel zu den operativen Fortschritten kam es zu Verkäufen aus den Reihen der Führungsebene. Medienberichten zufolge trennte sich Verwaltungsratsmitglied Elizabeth M. Anderson am Dienstag von 10.143 Aktien im Gegenwert von rund 1,96 Millionen Dollar.

Zuvor hatte sie 5.070 Optionen zu einem Ausübungspreis von 1,12 Dollar je Anteilsschein ausgeübt. Die Transaktion basierte auf einem vorab festgelegten Handelsplan nach Rule 10b5-1.

Auch andere Führungskräfte nutzten im September derartige Handelsvereinbarungen. Verkäufe von Chief Global Commercialization Officer Anthony Mancini sowie von President und CEO Mark A. Goldsmith dienten unter anderem der Begleichung steuerlicher Pflichten aus fällig gewordenen Aktienvergütungen.

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