Schneider Electric Aktie: Aufsicht fordert Nachbesserung bei Shelly-Angebot
Veröffentlicht am: 29.10.2026 um 06:18 Uhr | Redaktion boerse-global.deDie bulgarische Finanzaufsicht hat Schneider Electrics Tochtergesellschaft SE 2026 A am 23. Oktober aufgefordert, das Angebotsdokument für die geplante Übernahme der Shelly Group zu ergänzen und zu präzisieren. Medienberichten zufolge änderte die Rückmeldung der Behörde die wesentlichen Angebotsbedingungen nicht. Die Forderung nach ergänzenden Angaben betrifft damit das Dokument für das weiterhin geplante Vorhaben.
Höhere Wachstumsprognose nach Quartalszahlen
Schneider Electric meldete am 16. Oktober für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 11.460 Millionen Euro. Das organische Wachstum betrug Medienberichten zufolge 16,9 Prozent. Zugleich hob das Unternehmen seine Prognose für das organische Umsatzwachstum im Gesamtjahr 2026 auf 12–14 Prozent an.
Die Analysten reagierten mit unterschiedlichen Kurszieländerungen auf die Geschäftsentwicklung. UBS erhöhte ihr Kursziel am 21. Oktober von 335 auf 350 Euro und behielt die Kaufempfehlung bei. Bank of America senkte ihr Kursziel am 22. Oktober nach den Quartalszahlen.
Neue Stromversorgung für KI-Rechenzentren
Am 23. Oktober kündigte Schneider Electric außerdem eine neue Generation vorgefertigter Stromversorgungsmodule und sogenannter Power Skids an. Medienberichten zufolge basieren die Produkte auf einem gemeinsam mit NVIDIA entwickelten Referenzdesign für KI-Rechenzentren. Die Markteinführung ist zunächst in Europa geplant.
Bereits am 22. Oktober meldeten Schneider Electric, Nscale und Start Campus den Abschluss eines Pilotprojekts für einen digitalen Zwilling. Dieser bildet Nscales Rechenzentrum SIN01 am portugiesischen Standort SINES von Start Campus ab.
Nach Unternehmensangaben nutzt das Projekt den NVIDIA Omniverse DSX Blueprint und verknüpft Modelle für Stromversorgung, Kühlung und Betrieb. Der digitale Zwilling soll den Aufbau von KI-Fabriken und deren Effizienz unterstützen. Das Pilotprojekt bezieht sich auf den SINES-Standort mit einer Kapazität von 1,2 Gigawatt.
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