Solana: Spot-ETFs verzeichnen RekordzuflĂŒsse
Veröffentlicht am: 28.09.2026 um 06:24 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die institutionelle Nachfrage nach Solana hat in der vergangenen Woche einen neuen Höchststand erreicht. Medienberichten zufolge verzeichneten die US-amerikanischen Spot-ETFs fĂŒr die KryptowĂ€hrung NettozuflĂŒsse von 188,21 Millionen US-Dollar. Dies markiert das stĂ€rkste wöchentliche Zuflussvolumen seit dem Start dieser Anlageprodukte.
Bitwise dominiert das ETF-GeschÀft
Den gröĂten Anteil an dieser Entwicklung sicherte sich der Anbieter Bitwise mit seinem Produkt BSOL. Dessen ZuflĂŒsse summierten sich in diesem FĂŒnftageszeitraum auf 128,46 Millionen US-Dollar.
Am heutigen Montag notiert Solana bei 119,84 USD, was einem leichten Tagesverlust von 1,3 Prozent entspricht. Ăber einen Zeitraum von 30 Tagen steht fĂŒr den Token dennoch ein Zuwachs von 15 Prozent zu Buche. Die frischen Mittel aus den börsengehandelten Fonds stĂŒtzen diesen mittelfristigen AufwĂ€rtstrend spĂŒrbar.
Analyse dĂ€mpft Euphorie ĂŒber Handelsvolumen
Parallel zu den Rekorden im Fondssegment geraten die Transaktionsdaten auf den dezentralen HandelsplĂ€tzen in den Blick. Eine Untersuchung des Datenanalyseunternehmens Bitquery zeichnet ein nĂŒchternes Bild der On-Chain-AktivitĂ€t. Viele Transaktionen spiegeln demnach keine echte Marktnachfrage unabhĂ€ngiger Akteure wider.
Laut Bitquery waren 58,4 Prozent des berechneten Handelsvolumens zwischen Ende August und Ende September zirkulĂ€rer Natur oder auf Bots zurĂŒckzufĂŒhren. Von den erfassten 201,4 Milliarden US-Dollar entfielen rund 111,6 Milliarden US-Dollar auf KĂ€ufe und VerkĂ€ufe innerhalb desselben LiquiditĂ€tspools im selben Vorgang.
Bitquery schrĂ€nkte allerdings ein, dass diese Auswertung keine direkte Aussage ĂŒber die tatsĂ€chlich handelbare LiquiditĂ€t fĂŒr externe Anleger erlaubt. Die Befunde zeigen jedoch, wie stark automatisierte Handelsschleifen die Kennzahlen der dezentralen Börsen prĂ€gen können.
Anpassungen an der Netzwerkstruktur
Auf technischer Ebene treiben die Entwickler die Architektur des Netzwerks voran. Diese Anpassung soll die Zeit bis zur finalen BestÀtigung von Transaktionen drastisch senken.
Diese VerkĂŒrzung bringt hĂ€ufigere Aktualisierungen im Netzwerk, steigert die gesamte TransaktionskapazitĂ€t der Blockchain jedoch nicht. Die Kombination aus institutionellem ETF-Interesse und strukturellen System-Updates bleibt damit der bestimmende Faktor fĂŒr das Ăkosystem.
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