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Sonoro Gold Aktie: Bohrdaten fließen ins Ressourcenmodell

Veröffentlicht am: 02.10.2026 um 10:00 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Erweiterte Konzessionen und Explorationsergebnisse sollen in ein künftiges Ressourcenmodell für das Goldprojekt in Sonora einfließen.

Cerro Caliche: Größere Projektfläche und Bohrdaten prägen die Goldsuche
Ein rauer Goldklumpen auf dunklem, geologischem Gestein in einer professionellen, atmosphärischen Aufnahme. Illustration mit AI erstellt.

Die strategische Ausrichtung des Cerro-Caliche-Projekts im mexikanischen Bundesstaat Sonora rückt für Anleger zunehmend in den Mittelpunkt. Nach umfangreichen Arrondierungen der Liegenschaften und vor dem Hintergrund einer bestehenden vorläufigen Wirtschaftlichkeitsstudie zielt das Unternehmen auf die Definition eines zusammenhängenden epithermalen Goldsystems ab. Die Einordnung der bisherigen Explorationsschritte zeigt, welche operativen Meilensteine für das Vorhaben nun maßgeblich sind.

Weichenstellungen nach Ausweitung der Projektfläche

Die Basis für die aktuelle Projektphase bildet eine im August 2026 vereinbarte Erweiterung. Damals erwarb das Unternehmen 23 Konzessionen mit einer Fläche von 4.239,10 Hektar für 5,17 Millionen US-Dollar.

Durch diese Transaktion stieg die gesamte Projektfläche von zuvor 1.350 Hektar auf 8.215 Hektar an. Ergänzend bestehen Explorations- und Entwicklungsverpflichtungen von bis zu 9 Millionen US-Dollar für den möglichen Erwerb einer 51-prozentigen Beteiligung an fünf weiteren Konzessionsgebieten.

Vor diesem Hintergrund stehen die Zielzonen Diana und La Colorada im Zentrum der geologischen Bewertung. Diana war Teil der kürzlich erworbenen Flächen, während La Colorada rund 300 Meter westlich des geplanten Tagebaubetriebs liegt. CEO Kenneth MacLeod sieht in den Strukturen Hinweise auf ein größeres epithermales Goldsystem mit Potenzial auf Distriktebene, was eine systematische Untersuchung der angrenzenden Konzessionen erforderlich macht.

Bohrdaten als Baustein künftiger Ressourcenschätzungen

Im Kontext der laufenden Arbeiten fließen auch die Bohrergebnisse Cerro Caliche vor rund einem Monat in das geologische Modell ein. Im Rahmen der laufenden 50.000-Meter-Bohrkampagne wurden insgesamt 72 Bohrlöcher über 14.086,35 Meter niedergebracht, wobei über 4.100 Meter auf die Bereiche Diana und La Colorada entfielen.

Zu den ermittelten Abschnitten zählten unter anderem Bohrung SCR-391 mit 32,00 Metern bei 1,846 Gramm Gold pro Tonne einschließlich eines Teilbereichs von 4,57 Metern mit 10,430 Gramm Gold pro Tonne.

In Bohrung SCR-387 wurden 28,95 Meter mit 2,598 Gramm Gold pro Tonne festgestellt, darin 13,72 Meter mit 5,101 Gramm Gold pro Tonne. Die Bohrungen lieferten zudem bei SCR-396 über 47,24 Meter einen Gehalt von 1,552 Gramm Gold pro Tonne.

Bei La Colorada erbrachte Bohrloch SCR-378 6,10 Meter mit 2,261 Gramm Gold pro Tonne. Diese Daten stellen reine Explorationsergebnisse dar und bilden noch kein eigenständiges Ressourcenmodell. Sie sollen jedoch in eine künftige Ressourcenaktualisierung nach dem Standard NI 43-101 überführt werden.

Wirtschaftliche Eckdaten und Börsenbewertung

Maßstab für die langfristige Entwicklung bleibt die vorläufige wirtschaftliche Bewertung aus dem Februar 2026. Diese Studie skizziert für Cerro Caliche einen auf zehn Jahre ausgelegten Tagebau- und Haufenlaugungsbetrieb.

Die geplante Verarbeitungskapazität soll im ersten Betriebsjahr bei 12.000 Tonnen pro Tag liegen und im weiteren Verlauf auf 16.000 Tonnen pro Tag anwachsen. Über die anvisierte Minenlaufzeit wird eine durchschnittliche Jahresproduktion von 46.000 Goldäquivalent-Unzen erwartet.

Am Kapitalmarkt spiegelt sich die Entwicklungsphase in einer gedämpften Bewertung wider. Das Papier notiert aktuell bei 0,1045 Euro, was einem Rückgang von 36 Prozent seit Jahresanfang entspricht. Damit beläuft sich die Marktkapitalisierung des Unternehmens auf umgerechnet 46,84 Millionen Euro.

Für die weitere Einschätzung wird entscheidend sein, wie zügig die geologischen Erkenntnisse in ein formal aktualisiertes Ressourcenmodell überführt werden können.

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