Swatch, Aktie

Swatch Aktie: JubilÀumsserie startet in Shanghai

Veröffentlicht am: 26.09.2026 um 09:37 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Eine sechsteilige Shanghai-Serie, starke Einstiegssegment-Exporte und die Indien-Premiere von Royal Pop prÀgen Swatchs Absatzstrategie.

Fotorealistische Uhrmacher-Werkstatt mit PrÀzisionswerkzeug und Uhrwerk
Fotorealistische Uhrmacher-Werkstatt zeigt The Swatch Group AG (CH0012255151) als Schweizer Uhrenkonzern mit PrÀzisionshandwerk Illustration mit AI erstellt.

Der Schweizer Uhrenkonzern Swatch setzt verstÀrkt auf Sondereditionen und internationale Partnerschaften, um die Nachfrage in seinen weltweiten Boutiquen anzukurbeln.

Zum 15. JubilĂ€um des unternehmenseigenen KĂŒnstlerhauses in Shanghai bringt der Konzern eine neue sechsteilige Uhrenserie auf den Markt, wĂ€hrend erfolgreiche Kooperationen wie die Reihe mit Audemars Piguet weiterhin fĂŒr volle GeschĂ€fte sorgen.

An den Börsen stießen diese Impulse vor dem Wochenende auf Wohlwollen: Die Swatch-Aktie ging am Freitag mit einem Kursplus von 1,7 Prozent bei 195,00 Euro aus dem Handel.

Die jĂŒngste Modellreihe widmet sich dem Swatch Art Peace Hotel am Bund in Shanghai, das im Jahr 2011 eröffnet wurde. Seither haben dort hunderte Kunstschaffende aus Dutzenden LĂ€ndern in Ateliers gelebt und gearbeitet. FĂŒr die JubilĂ€umsserie gestalteten sechs chinesische KĂŒnstler je ein Zifferblattmotiv, darunter Arbeiten von Luo Bi, Feng Bin und Han Feng. Preislich bewegen sich die neuen Quarzmodelle je nach AusfĂŒhrung bei rund 110 Euro.

Exportdaten belegen Dynamik im Einstiegssegment

Die Ausrichtung auf kreative Sondereditionen schlĂ€gt sich auch in den jĂŒngsten Außenhandelszahlen nieder. Laut Daten der FĂ©dĂ©ration de l'horlogerie verzeichnete die Schweizer Uhrenbranche im Preissegment unter 200 Franken im August ein deutliches Wachstum im Vorjahresvergleich. Der anhaltende Zuspruch von Sammlern stĂŒtzt die Absatzzahlen im Einstiegsbereich spĂŒrbar ab.

Wie die Schweizer Zeitung Le Temps berichtete, stiegen die Schweizer Ausfuhren in dieser Preiskategorie im August wertmĂ€ĂŸig um 13,3 Prozent.

Dieser Aufschwung erreicht direkt die Schweizer FertigungsstĂ€tten. Die ZifferblĂ€tter fĂŒr Sonderreihen wie das Gemeinschaftsprojekt Royal Pop mit Audemars Piguet entstehen unter anderem am Standort Grenchen im Kanton Solothurn. Nach Angaben der Konzernleitung profitiert das gesamte Sortiment vom Zustrom der Kundschaft in die Filialen, wĂ€hrend die Neuankömmlinge gefragter Partnerschaften oft noch am Verkaufstresen vergriffen sind.

Globale Expansion stĂŒtzt den Absatz

Parallel dazu treibt der Konzern die geografische Vermarktung seiner Prestige-Kooperationen voran. Die Reihe Royal Pop, die Merkmale der bekannten Royal Oak aufgreift und mit modularen GehĂ€usen aus Bioceramic verbindet, feierte jĂŒngst ihre Premiere auf dem indischen Markt. Swatch erschließt sich damit zusĂ€tzliche Kundengruppen in SchwellenlĂ€ndern und knĂŒpft an den Erfolg frĂŒherer Serien wie der MoonSwatch an.

An den FinanzmĂ€rkten sorgten die stabilen Exportdaten und die kontinuierliche Produktpalette zuletzt fĂŒr eine spĂŒrbare Gegenbewegung. Swatch nutzt seine industrielle KapazitĂ€t damit gezielt, um ĂŒber margenstarke Nischenprodukte globale Kaufimpulse zu setzen.

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