UniFirst, Aktie

UniFirst Aktie: FTC-Klage gegen Cintas-Deal droht

Veröffentlicht am: 08.11.2026 um 05:45 Uhr | Redaktion boerse-global.de
UniFirst beschloss Ausschüttungen für zwei Aktiengattungen; zugleich will die FTC laut Reuters die geplante Übernahme gerichtlich stoppen.
Industrielle Wäscherei mit professionellen Maschinen in einer modernen Betriebshalle bei gedimmtem Licht. Illustration mit AI erstellt.

UniFirst hat am 30. Oktober eine Quartalsdividende von 0,375 $ je Stammaktie beschlossen. Zugleich steht die geplante Übernahme durch Cintas unter Druck: Reuters berichtete am 27. Oktober über die Absicht der Federal Trade Commission, gegen das Vorhaben zu klagen. Am Freitag verlor die UniFirst-Aktie 2,8%.

FTC-Bericht belastet die Übernahmepläne

Dem Reuters-Bericht zufolge teilte die Federal Trade Commission Cintas und UniFirst mit, dass sie die geplante Übernahme gerichtlich blockieren wolle. Damit gerät der von Cintas angestrebte Erwerb von UniFirst in Gefahr. Die berichtete Klageabsicht war der klarste identifizierte Auslöser für die Schwäche der Aktien beider Unternehmen.

Dividendenzahlung im Dezember

Der Dividendenbeschluss von UniFirst umfasst neben den Stammaktien auch die Aktien der Klasse B. Für diese Aktiengattung hat das Unternehmen eine Quartalsdividende von 0,30 $ je Aktie erklärt. Die beschlossenen Ausschüttungen unterscheiden sich damit nach Aktiengattung.

UniFirst will die Dividenden am 15. Dezember auszahlen. Anspruchsberechtigt sind die am 13. November eingetragenen Aktionäre; dieser Stichtag gilt für die angekündigte Ausschüttung an beide Aktiengattungen.

Daneben dokumentieren Meldungen auf dem SEC-Formular 4 aktienbasierte Vergütungen und Transaktionen zur Deckung von Steuerabzügen. Die Zuteilungen betreffen eingeschränkte Aktienrechte für das Geschäftsjahr 2027. Erfasst sind dabei sowohl Mitglieder der Unternehmensführung als auch ein bedeutender Anteilseigner.

Die Meldungen nennen CEO Steven Sintros, CFO Shane O’Connor und David Katz, den geschäftsführenden Vizepräsidenten für Vertrieb und Marketing. Ebenfalls aufgeführt ist Matthew Croatti als Anteilseigner mit einem Besitz von 10%. Die Formulare enthalten keine gemeldeten Käufe am offenen Markt; die ausgewiesenen Vorgänge betreffen die Zuteilungen und steuerbedingten Transaktionen.

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